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Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, February 21, 1927

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Caroline Emmel to Karl Emmel, February 21, 1927, p. 2 - image of

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wohl werden. Der liebe Gott wird schon helfen, daß alles zu einem guten Ende kommt, dann bezahle ich auch unsere ganze Sache. Hier gibt es viele Leute die es uns sehr ver= denken daß wir fort wollen, besonders Pfr. [Eickmeier?]. Aber das kann uns alles nicht rühren. Wenn wir hierbleiben [insertion:] hätten wollen [/insertion] müßte Johanna hier bei uns bleiben, einen jungen Schreiner aus der Kirche heiraten u. Vater hätte Maschinen anschaffen müssen. Dann wäre das Haus neu belastet worden u. für uns wären die Sorgen erst recht losgegangen. Es wird ja hier von der Stadt aus sehr viel gebaut, das ganze Terain [sic] von der Kiedricherstr. bis Exerzierplatz ist zum Teil bebaut, das andere ist angefangen. Die Stadt macht den andern Hausbesitzer jetzt tüchtig Konkurrenz. Sie baut die ganzen Häuserblocks ohne Hinterhäuser mit Heizung u. allem Komfort den man sich denken kann. In 1 - 2 Jahren gibt es hier genug Wohnungen u. wenn dann die Besatzung fort geht, dann können die Haus= besitzer wieder sehen wie sie vermieten. Man sieht es jetzt schon an den großen Wohnungen, da gibt es schon wieder Schilder an den Häusern. Frau Stritter hat auch ihren 1 Stock seit Januar wieder. Die Franzosen gingen im Dezember fort. Jetzt hat sie die ganze Wohnung gemacht. Wie wir hörten hat sie an eine Schneiderei vermietet, welche 8 - 10 Mädchen haben. Sie konnte doch sicher sonst keinen Mieter finden sonst hätte sie so einen Betrieb sicher nicht genommen.


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