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Wiesbaden, d. 21. 2. 27
Lieber Karl!
Heute Morgen erhielten wir Deinen lieben Brief vom 7. dieses Monats. Nimm vielen Dank für Alles. Die 25 $ sind auch gut angekommen. Das Geld für das Reißzeug eilt ja nicht. Schickt außerdem kein Geld mehr. Die Dollar heben wir uns auf als Landungsgeld, dann brauchen wir hier keine zu kaufen. Wir hoffen ja bestimmt daß wir sie im Herbst gebrauchen. Was Du uns schriebst, daß Emmels ihr Haus verkaufen wollten u. s. w. hat uns sehr interessiert. Wenn da etwas daraus werden könnte würde uns gut gefallen, auch würde uns die Arbeit freuen, da würden wir uns schon leicht hineinfinden. Die Hauptsache ist auch daß es finanziell ginge. Wenn man annimmt 10000 Mk für das Haus ist doch sehr billig mit Land u. allem, wenn noch ein paar Tausend dazu kommen für allerlei Inventar Vieh u. s. w. Das können wir gut verzinsen u. behalten noch übrig. Dann wäre für uns gesorgt, wir hätten Arbeit u. auch zu essen. Es wäre auch gerade das, was Vater sich wünschte. Er ist körperlich noch sehr gesund, nur seine Augen sind nicht mehr so gut. Das machte aber dazu nichts. Als Schreiner kann er sich ja auch noch be= tätigen soviel es geht. Wenn Du nach Forest gehst so kannst Du darüber sprechen uns ist es sehr recht, u. wenn sie vorhaben nach Appleton zu ziehen, so wird es auch
