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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, March 8, 1869

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[page 5, right hand side]

nur als Leiche; sie blieb dann 10 Tage bei ihrer Schwester, - bei der die Mutter gelebt hatte, - dann rief sie ihr kranker Mann hierher zurück u. nach 8 Tagen schon erhielt sie die Nachricht vom Tode ihres Schwagers der schon längere Zeit krank war; er hinterläßt 2 Kinder, u. doch gottlob seine Frau in pekuniär guten Verhältnißen. - Das sind die einzigen Nachrichten die aus der Pfalz zu mir drangen, sonst höre ich gar nichts von drüben. -

In der Xylander'schen Familie, wird so wohl bei Schwager Heinrich als bei Schwager Oscar im Lauf des Sommers ein Zuwachs zur Familie erwartet; bei Oscar dann No. 4; das Kind meines Schwagers Heinrich ist allerliebst, - kommt öfter zu Tante, ist mit den beiden Hundchen ganz thöricht, - u. ist so weit voran geistig, daß er uns oft ängstlich ist. - Emil war im Januar 8 Tage hier zum Besuche, - er ist ein zu lieber netter Mann, - u. ich kann nur beklagen, daß die Aussichten, daß er sich bald verheirathen kann, - gar nicht freundlicher werden wollen. -

[page 7, left hand side]

bescheidenen Verhältniße zu theuer sind. - Unser theurer Schwager Richard, ist in Frankfurt in seinem neuen Wirkungskreise sehr mit Arbeit überhäuft, - was wir namentlich an seinem seltenen Schreiben bemerken, er war auch seit Oktober nicht mehr hier, - u. meine Hoffnung ihn an Ostern hier zu sehen, nennt er auch eine trügerische. -

Für heut nun meine Lieben, ist meine Weisheit zugleich mit dem Papier zu Ende. -

Zudem ich Euch herzlich in Gedanken küsse, - soll ich auch die besten Grüße von Tante u. Robert sagen; sie hoffen Beide mit mir baldigst zu hören, daß wir uns umsonst um Euch geängstigt. Dich lieber Bruder, darf ich vielleicht noch schließlich daran erinnern, daß Du so gut bist uns vor dem [underlined] 30ten [/underlined] April den Beitrag zur Miethe zu senden, - u. erlaube mir auf Deine gütige Anfrage zu bemerken, daß der Betrag für die Erhaltung der Gräber jährlich 15 fl ausmacht, - die ich aber zu zahlen gerne bereit [crossed out] bin [/crossed out] war. - am 13 d[?]. ist wieder unsrer armen Mutter Todestag. - Adieu lieber Heinrich liebe Fanny, - behaltet lieb Eure Emma.


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