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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, March 8, 1869

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[page 2, left hand side]

werden. - Du bist vielleicht ebenso in [?] wegen unsres Schweigens, - doch Tante u. ich schrieben zuletzt, - u. besonderes ereignete sich nicht in unsrem Leben, - was Veranlaßung gegeben Euch bälder wieder Nachrichten zu geben. Hoffentlich seid ihr doch alle wohl, - und erfreut Euch eines schönen Familienlebens; Fanny mit ihren 2 Trabanten wird vollauf beschäftigt sein, u. es würde mich sehr freuen sie einmal ganz ahnungslos- los in ihrem fraulichen u. mütterlichen Walten beobachten zu können. - Wie gestaltet sich der Sohn? Wie heißt er? u. werden wir bald einmal von dem Geschwisterpärchen eine Photographie erhalten? Wie verlief bei Euch der Winter im Allgemeinen, - u. wie steht es mit der Gesundheit von Fanny's Mutter? Hat Mr. Frank fleißig getanzt? u. ist er noch seiner alten Liebe treu? oder [?] [?] sich ein etwa neu aufgetauchter Stern? Wir hatten hier einen recht strengen Winter, - es war kälter wie seit Jahren, das wäre nichts für Dich gewesen lieber Heinrich, wer nicht hinaus musste, blieb wohlweislich in seinen [?],

[page 3, right hand side]

u. selbst da fror es einen oft noch unbarmherzig; da so blieb es bis vor 8 Tagen, - da bekamen wir einige Frühlingstage die jedoch bald dem Schnee wieder weichen mußten u. nun haben wir wieder Eis, wer weiß auf wie lange. - Trotz dieses tückischen langen Winter's war Tante immer sehr wohlauf, machte an Weihnachten sogar zu Fuße die meisten Einkäufe; als es dann kälter wurde saß sie wieder mehr zu Hause, - fuhr aber häufig Nachmittags zum Kafe zu Bekannten, - zu meiner Schwiegermutter, Großmutter Hilgard, Frida Heintz, Bauers [?]; sie ist wirklich sehr viel wohler, - heiteren Sinnes, - war auch im Tannhäuser bis 10 1/2 Uhr, - sorgt sehr für ihre Toilette, - u. hat sich sogar eigenhändig eine Wohnung gemiethet. Kurz sie wird statt älter, jünger u. Du wirst Dich freuen wenn Du sie wiedersiehst, wie viel besser sie ist. - In 7 Wochen muß sie nun also ausziehen, - doch hat sie nicht weit, - weil ihre künftig Wohnung, - gleich hinter ihrer jetzigen in der Hildegardisstraße liegt, - u. auch nur eine Treppe hoch ist. - Die Lage ist natürlich viel weniger schön u. amüsant, - dafür die Wohnung aber billiger, - u. gefällt sie Tante nicht, kann sie ja


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