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Transcribe Page - Gustav Hilgard to Henry Villard, May 26, 1865

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Gustav Hilgard to Henry Villard, May 26, 1865, sheet 3 - image of

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[page 4]

war. - Von hiesigen u. Nürnberger Bekannten, weiß ich Dir gar nichts zu berichten, - von ersteren, sah ich noch wenige, - denn seit gestern haben wir hier scheußliches Wetter, so daß man froh ist zu Hause bleiben zu können. - Ich vertreibe mir hier die Zeit mit Briefe schreiben; [illegible] von Vaters [?] Wäsche [/?] u. Plaudern, welch letzteres ich aber viel weniger gut verstehe wie Frau Frida, die darin Unglaubliches leistet. Du lieber Bruder bist viel der Gegenstand unserer Unterhaltung, u. Frida schwärmt für Dich; ist ganz gerührt von Deiner Güte ihr ein so herrliches Geschenk gemacht zu haben. -

[?] Nun [/?] zu den Pfälzern, es ist nicht lange her, da bekam ich Briefe von Tante u. Richard, beide sind körperlich wohl, - aber immer noch sehr gedrückten Gemüthes; Tante denkt nun viel an den Umzug hierher, - bei dem ihr Richard behülflich sein wird, bis sie hier ganz etablirt ist, wird es wohl halber Oktober werden, - sie ist [insertion] aber [/insertion] gar zu umständlich, - u. durch die letzten schweren Ereigniße ist ihre Kraft sehr geschwächt. - Wir hofften immer Richard in Kissingen, u. dann bei uns in Nürnberg zu sehen, - er schrieb aber vor Herbst keinen Urlaub bekommen zu können. Robert wird wohl Ende Juli auf 8 Tage zu uns nach Kissingen kommen, Dem armen geplagten Manne, thut auch etwas Erholung noth. - Von den ferner stehenden Verwandten in der Pfalz, weiß ich Dir gar nichts zu sagen, - als daß Onkel Eduards ältester Sohn, von Tag zu Tag elender wird, u. kein Arzt weiß was ihm fehlt; Onkel macht dies natürlich viel, viel Kummer. - Bei Kissel's soll es auch ganz schlecht gehen, Max hatte nämlich einen Blutsturz, - u. soll in Folge davon, - sehr übel daran sein; - die Eltern der Verzweiflung nahe; mir thut namentlich Vater Kissel, ob dieses Jammers, unendlich leid. -


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