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Transcribe Page - Gustav Hilgard to Henry Villard, May 26, 1865

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Gustav Hilgard to Henry Villard, May 26, 1865, sheet 2 - image of

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[page 2, left side of sheet 2]

Vater fand ich sehr wohl aussehend, u. ganz heiter, - er harrte mit Frida Heintz u. ihrem Mann meiner am Bahnhof, u. fand mich auch besser aussehend als er vermuthet. -

Ich kann auch gerade über nichts Besonderes klagen, - nur leide ich jetzt auch schon lange an einem auch Dir bekannten Übel, der Schlaflosig- keit, u. das bringt meinen Körper etwas herunter; ich denke die Ruhe hier; - ohne Sorgen u. Mühen, wird mir gut thun, u. ich hoffe zu Gott, daß ich Vater die Ausgabe eines Bades für mich ersparen kann; ich wollte auch hauptsächlich mit aus diesem Grunde, nicht mit Vater u. Tante nach Kissingen, nun bestehen dieses aber darauf, - Tante behauptet ich bringe viel zu ihrer Erheiterung bei, - u. so werde ich denn gegen den 8ten oder 10ten Juli von Vater, in [?]berg, dahin abgeholt werden - Wie lange ich hier bleibe, - hängt ganz davon ab, - wann Robert mich abholen kann, Du glaubst nicht wie sehr mein armer Mann angestrengt ist, - u. wir müssen sehr dankbar sein, - wenn man ihm für München 3 - 4 Tage Urlaub gewährt, vermuthlich, bleibe ich bis nach dem halben Juni hier, - u. ich denke ein [?] Brief von Dir, wird mich noch hier erreichen. - Es ist recht lieb von Dir, daß Du uns so oft mit Nachrichten erfreust, - u. haben mich die beiden Zeitungen die Du mir nach Nürnberg geschickt sehr interessirt, - wenn ich auch die englische nicht verstand, - so waren doch die darin enthaltenen Illustrationen für mich sehr anziehend. -

Deine Grüße an [Beth?] u. Max, habe ich ausgerichtet, - Erstere namentlich interessirt sich lebhaft für Dein Ergehen, - ist noch immer in Erwartung eines Sprößlings, - meint aber doch es ginge [?] wohl denselben mit dem von Dir gewünschten Namen zu

[page 3, right side of sheet 2]

bedenken. - Es ist möglich, daß Du bald von einer Dir fremden Hand aus Nürnberg einen Brief bekommst; Lieutenant Hönig nämlich, der Dir schon von [?] bekannt, bat uns um Deine Adresse, - er wünscht von Dir détails über gewisse amerikanische Verhältniße, - er will glaube ich ein Buch schreiben u. bedarf dazu von Dir einiger Erklärungen. - Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, daß ein anderer naher Bekannter von uns Dich bitten läßt, etwa 50 papirene Hemdkragen mehr mitzubringen [insertion] als Du brauchst [/insertion], u. wo möglich auch stehende Kragen, - ich versprach ihm, Dir diese Liste vorzutragen, da Du wohl keine besondere Mühe damit hast. - Es ist sehr großmüthig von Dir, daß Du mir gestattest über Deine Garderobe zu verfügen; ich habe bereits heute Morgen Deine Kleider nachgesehen, die weißen Kleider, u. ebenso einen schwarzen Anzug, - habe ich in Deinen Koffer gepackt, - ebenso flanell [?] u. Hemden etc. - die andern Kleidungsstücke betrachte ich also als Geschenk von Dir, u. werde darüber verfügen -

Von Frida Heintz, soll ich Dir sagen, - daß sie so sicher auf glückliche Spekulationen von Dir [crossed out] hoffe [/crossed out], - für sie hoffe, - daß sie sich bereits für nächsten Winter die Ausgabe eine Logenplatzes erlaube; Frida ist ein gutmüthiges, gefülliges Geschöpf, - ich bin sehr viel mit ihr zusammen u. habe bis jetzt, (seit Dienstag bin ich hier) Mittag u. Abend bei ihr gegessen; nächstens werde ich aber auch einmal mit Vater in den bairischen Hof gehen u. gedenke dort die Bekanntschaft der Baronin [Plötz?], Deiner Freundin zu machen. - Die [?], sehe ich auch viel, - ich fand dieselbe sehr trübe gestimmt über den vor 14 Tagen erfolgten Tod ihres Vaters, [insertion] der [/insertion] sehr lange leiden mußte, so daß sein Tod für seine Lieben, Erleichterung


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