• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Babette Tritschler to Charlotte von Höfeln, June 9, 1872

Log in to Scripto | View item

Höfeln family letter, June 9, 1879, page 6 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

dieser ganzen Straße herauf bis in die Stadt herein die Woh[n]ungen sind in folge Preis auch im preiße sehr gestigen auch steht der Preis von allen Lebensmitteln hoch und wird noch hö[h]er kommen Würtemberg ist durch ein schweres Hagelwetter am Pfingstag h welches sehr weit verbreitet war bis nach Hessen & Baden reichte heimgesucht worden nur acht tage nachher am Dreieinigkeitsfest zogen ebenfals sehr schwere Gewit= ter welche zum theil auch durch Hagel großen Schaden anrichteten und an vielen Wolkenbrüche stadtfanden welche große uberschwemung verursach ten & Menschleben kosteteten die Fluthen vieles werthvolle Bauholz auf dem Schwarzwald mit fort= risen von Böhmen lauteten die Berichte am schlimsten dort sind Felder und Dörfer verwüstet & viele Men= schen zu grunde gegangen, die Christen halten es für den anfang der Gerichte Gottes obgleich seit her haben wir unbeständiges Wetter und viel Regen die Leuthe konnten nicht Mähen zum Heu dörren man hofft imer auf beständiger Wetter es hätte ein reiches Obstjahr gegeben aber der große Hagelschlag hatt das meiste vernichtet es wäre kein Wunder wenn der Herr seinen Seegen zurikziht den Er uns gezeigt hatt den Sie wollen nichts mehr von Gott wissen die Kinder werden auferzogen in der Entfremdung von Gott neben den Fabricken gehen auch handel & Gewerbe die jungen Leuthe haben in den Fabricken alle be= schäftigung man kann fast keine Magd bekommen noch Laufmädchen aber bei den meisten geht es von der Hand zum Munde & an den Staat daß wenn ja eine theure Zeit oder Gewerbsstokung eintretten die Noth sehr gros würde die Arbeiter in den großen Städten machen Streikes mehr Lohn und kür= zere Arbeitszeit das las ich dieser Tage von New York da wollen sie nur noch 8 Stunden arbeiten das ist über die maßen das kommt von der [roman:]Internationalen[/roman] Gesellschaft diese ist fast über ganz Europa & Amerika verbreitet


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto