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Transcribe Page - Babette Tritschler to Charlotte von Höfeln, June 9, 1872

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Höfeln family letter, June 9, 1879, page 5 - image of

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5) Die Marie will dir auch ein Brifle einschlißen und wird dir von der kleinen Johanna mittheilen, von ihrem Gedeihen und wie sie schon Freude macht wenn ich Sie ein paar Tage nicht sehe habe ich großes Verlangen nach dem Kinde da lacht es gleich wenn ich komme und strekt die Ärmchen nach mir aus. meine Wohnung ist wol [weak ink] etwas weiter entfernt als die alte und obgleich die Lage von der alten Wohnung viel hübscher war so ist meine jetzige für mich eine einzelne Frau weit beqwemer den ich habe Alles näher beisamen nicht so viel zu putzen besonders ein recht nettes kleines Küchele welches hell und im Winter warm ist dort ich die Küche unter dem Dach da war es dunkel und im Winter sehr kalt ich hatte diesen Winter schmerzen in den glidern nahmentlich im rechten Arm daß ich ein paar Wochen nicht striken konnte doch geht es mir jetzt wider besser obgleich der Schmerz im Fuß & Arm noch nicht ganz weg ist ich bin recht froh daß es wider so ist aber nun habe ich einen Husten mit Auswurf das habe ich seit meinen Kinderjahren nicht mehr gehabt es heißt nicht umsonst mit 60 Jahr fängt das Alter an seither bin ich gebrechlicher doch das muß sein der Körper geht nach und nach seiner auflösung engegen dagegen soll der inere Mensch immer mehr genesen & und dem Herrn ähnlicher werden, dazu woll der Herr uns seines Geistes Kraft verleihen und wir dürfen nicht nachlassen mit beten & flehen. um auf das alte zurik zu kommen wollte ich sagen daß ich kein [roman:]Logie[/roman] bekommen konnte welches näher bei Schmids gewesen wäre, den diese sind immer rar besonders die von mitlerer größe da man so viele Wohnungen für die Arbeiter braucht den seit zwei jahren ist eine grose Maschinenfa[b]= rik enstanden welche 300 Person beschäfigt da werden Lokomodien Eisenbahnwagen und viele andere Sachen verfertigt auch ist eine Gißerei damit verbunden diese Fabrik ligt fast halbwegs Oethlingen somit sind auf


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