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Transcribe Page - Babette Tritschler to Charlotte von Höfeln, September 12, 1875

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Höfeln family letter, September 12, 1875, page 2 - image of

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Zehen spühre ist es mir schon recht sauer geworden denn die Lederschuhe kann ich fast gar nicht brestiren an den [FOOTNOTE: prestieren: dialect for 'aushalten] Zehen siht mann gar nichts das muß im Blut ligen ich sollte abr gar nicht kla gen da ich doch mich im ganzen recht Rüstig fühle & vieles leisten auch noh frühe aufstehen kann, dem Herrn sei tausend dank dafür gesagt.

Nun sind es ein paar Wochen daß ich am schreiben unterbrochen worden bin weil erstens meine Marie wider unwohl wurde darauf nach Tübingen zu unsern noch einige Tage auf Besuch ging, mir geht es Gott sei es gedankt mit der gesundheit besser als im Sommer da war ich oft sehr müde wenn der Abend da war machte auch das Gartengeschäft, bei uns gab es dieses Jahr wieder zimlich obst besonders viele Zwetschgen, wir bekamen auch alle Gattugen [Gattungen] von Obst im Gartenaber von allem nicht viel doch hatte man immer zu essen wie Eure Bäume werden nun auch schon einen schönen Ertrag lifern jetzt habt Ihr also ein recht hübsches und bequemes Haus, & den hübschen Garten dabei wo man so vieles zihen kann, das freut mich sehr für dich Ihr seid eine glükliche Familie zwei brave Kinder das geht noch über alles & ist ein Seegen von oben daß dei ne Gesundheit eben immer schwächlich ist kann ich wohl glauben weil du ja viel arbeit test doch freut mich daß du nun eine Waschfrau nimst für was so schreklich sparen

[left margin, rotated 90 degrees, top to bottom] verzeihe mein schlechtes Schreiben was bei Nacht geschah ist fast nicht zum Lesen


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[FOOTNOTE: prestieren: dialect for 'aushalten]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

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