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Transcribe Page - Babette Tritschler [?] to Charlotte von Höfeln, April 18, 1871

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Höfeln family letter, August 18, 1871, page 2 - image of

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auf den 14te verschiben müßen wegen der Fridensfeyerlichkeiten welche in Stuttgart auf das grosartigste gehalten worden dies elben wahrten drei Tage am letzten war die [roman:]Illimunation[/roman] tags darauf ware die Hochzeit gewesen das hätte sich nicht vereinigen lassen den von hier war die halbe Einwoh= nerschaft in Stut. von der großartigkeit dieser Feyerlichkeiten kann man sich keinen Begrif machen ich bin zu hause gebliben und habe es auch nicht zu bereuhen gehabt der Marie ihr erstes Wort war als sie heim; sie gehe in ihrem gan zen Leben zu keiner [roman:]Illmunation[/roman] mehr sie sei nur immer froh gewesen daß ich nicht dabi war so schrecklich war das gedräng auf dem Bahnhof habe es sich wirklich um das Leben gehandelt. Dort sei ein fürchterliches Geschrei von Frauen und Kindern gewesen es seien auch ein paar Kinder um das Leben gekommen Nachts 2 Uhr sind sie erst heim gekommen.

Deswegen hat die Hochzeit erst am 14te statt gefunden von dem allerschönsten Wetter begün= stigt, dabei waren 34 Personen und 3 Kinder in meiner [roman:]Logie[/roman] versammelte man sich von der Kirche weg zog man auf die Post wo ein gutes Mahl der Gäste harte, was reich [illegible] war.- Daß ich keines von meinen l. Geschwistern dabi hatte und die Marie ebenfalls keine Schwester mehr, die Sophie gab sich zwar der Hoffnung hin sie werde bis zur hochzeit wenn sie nicht so mit presiren wider gesund aber nun lag sie schon 10 Wochen im stillen Friden, ihr Mann

[left margin, rotated 90 degrees, top to bottom] der Krig hatt doch für die Deutschen ein glikliches Ende genommen aber wie schauerlich sieht es in [roman:]Paris[/roman] aus durch den Bürgerkrig


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