• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Babette Tritschler to Charlotte von Höfeln, September 27, 1870

Log in to Scripto | View item

Höfeln family letter, Sep. 27, 1870, page 2 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

mir scheint daß sowohl den Soldaten als dem Volk die Augen aufgehen werden und den Kampf werden nicht länger fortsetzen wollen den das wäre ein unnöthiges Blutvergißen, doch der Herr wird es machen daß die Sachen gehen wie es heilsam ist seine Gerichte sind endlich hereingebrochen seine un= endliche Langmuth die Er mit der verdorbenen Menschheit hatte hatt ihr Ende erreicht so lese ich in der Süd= teudschen Warte, u. andere Schriften die Zeit sei schon sehr nahe gerückt daß wir noch recht vieles erleben könnten der Herr möge uns stärken daß wir Ihm treu bleiben damit es nicht heißt ich kenne Euer nicht!

Nun l. Schwester habe ich dir freudiges aber leider auch trauriges mitzutheilen:

Die Marie ist seit acht tagen vergnügte Braut und hatt einen braven Mann nach ihres herzens Neigung gewählt. Er ist hier erster Institutslehrer mit diesem Institut ist auch eine Pasion für aus wärtige Töchter verbunden bis zum 18 Jahr bleiben dise sie l[e]rnte Ihn diesen Winter kennen die hießigen Mädchen namen bei Ihm Singstunden da haben Sie sich kennen lernten als Er sie das erste mal sahe habe Er gleich bei sich gedacht das muß deine Frau werden wenn sie dich nimmt. Er habe nicht gewußt wer sie sei Er hatt auch diesen Winter u. frühjahr mit andren Musikalischen freunden einige Conzerte hier veranstaltet worüber er sehr belobt wurde den Er ist sehr weit in der Musik u. im Clavier woran die Marie große Freude hatt, durch den Krig hatten natürlich diese Abendunterhaltungen ganz aufgehört da hatt Sie Ihn zufällig eines Abends unterwegs getroffen u. fragte Sie ob sie der Mutter noch nichts davon gesagt habe u. daß er mich so gerne besuchen möchte, da hatt Ihn Fr. Gmelin


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto