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Transcribe Page - Auguste Finckh to Charlotte von Höfeln, March 25, 1858

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Höfeln family letter, March 25, 1858, page 3 - image of

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Rücken genommen, wir hätten diesen Winter nicht gewußt wo sie unterbringen die Schwestern wollten sie ebenfalls nicht um sich haben, u für meine kaum er= starkten Kräfte, hätte dieses leidenschaftliche schwermüthige Wesen nicht gepaßt. Unsern Herr Onkel Israel [insertion:]haben wir am 18 Merz durch den Tod verloren[/insertion] hatten wir ihn seit letzten Sommer, da der Schreinerin Sohn sich verheirathete im eigenen Haus, in seinem alten Stübchen, es war so besser wir konnten ihn mehr unter Aufsicht haben, die er doch immer bedurfte; bis über das neue Jahr hinein war er wohl, bekam einmal einen rauen Hals achtete es aber wie gewohnlich nicht, so viel fort wie früher ging er nicht, sein Plätzchen war den ganzen Tag am Ofen, an welchen er oft das Taschentuch hielt um die erkalteten Wangen damit zu wärmen. Abends spielte ich einen Choral er bekleidete [begleitete?] mich schloß aber dann gewöhnlich mit dem Ausspruch „das Singen packt meine Brust an; seine Gestalt sah mehr u mehr zerfallen aus, doch dachten weder wir, noch er an ein nahes Ende, er hatte sich in seinen Gedanken Rechnung noch auf 8 – 10 Jahre gemachte. - Am 4. März nun war meine Verlobung, 2 Tage vorher wurde er unter dem Siegel der Verschwiegenheit in das Geheimniß eingeweiht, länger als einen halben Tage könnte er nicht schweigen, mit großer Freude ver= kündete er es der Nachbarschaft, hatte er doch schon lange auf dieses Ereigniß gewartet, u an meinem Geburtstag gesagt, „jetzt ist die Auguste 26 Jahre jetzt hats ¾ geschlagen; - als nun mein Bräutigam kam u dieser sowie sein Vater ihn so freundlich begrüßten u sogar nach Schorndorf einluden war er voll Freude, u ganz glücklich. – Nach 8 Tagen gieng ich nach Göppingen Heinrich kam herüber u holte mich dort ab in abermal 8 Tagen am 16 März [insertion:]war[/insertion] der l Mutter und meines Bräutigams [insertion:]einziger[/insertion] Schwester Geburtstag sollte ein großes Familienfest zwischen den beiderseitigen Verwandten in Schorndorf gefeiert werden. Wir Brautleute freute uns natürlich sehr darauf die l Mutter zu begrüßen, siehe da stieg der l Friz allein aus dem Gefährt, die liebe Mutter sei unwohl u der Herr Onkel sei sehr krank erst sei vor einigen Tagen hatte er sich mit einer Lungenentzündung gelegt. – Die Verwandten kamen, aber die Hauptperson fehlte, ich fuhr mit Friz zurück u mein Heinrich begleitete mich, wir begrüßten am andern Morgen Herr Onkel er hatte eine Freude am Bräutigam, der Arzt erklärte die Krankheit nicht für tödtlich, die alten Mägde kamen zum Besuch er meinte am Palmsonntag wieder in die Kirche gehen zu können sprach aber in den


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