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Transcribe Page - Auguste Finckh to Charlotte von Höfeln, March 25, 1858

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Höfeln family letter, March 25, 1858, page 2 - image of

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Onkels mit mir zu Dr Ludwig in Stuttgart, der schickte mich nach Cannstadt dort sollte ich Molken mit einem Mineralwasser trinken, u ihn den hohen Herren einmal wieder fragen- Wir giengen nach Canstadt mietheten uns ein Privatlogis in der Nähe des Cursaals, mittlerweile wurde es mir immer übler ich konnte beinahe gar nichts dickes mehr schluken, u keinen lauten Satz mehr sprechen. Da gieng die l Mutter zu Kreusers in Stuttgart, nun kam der Dr Kreuser, Albert, zu mir heraus, untersuchte mich u. sagte es sei durchaus nicht gefährlich, aber ¼ Jahr werde es dauern bis ich wieder gesund sei, es sei eine schleichende Halsentzündung deren Siz im Unterleib zu suchen sei, ich soll jetzt nur 3 Wochen nichts sprechen, als was ganz nöthig sei, nichts beißen, eben Suppen ?affe u weichgekochte Gemüsse essen, mich am ganzen Körper mit kaltem Wasser waschen damit ich abgehärtert werde, u brav abführende Wasser trinken, mit Molken; das ist bald gesagt, aber ein arg lang weilige Cur nun gottlob die Zeit gieng auch herum, nach u nach fühlte ich die so sehr geschwächten Nerven sich bessern u die große Müdigkeit verlor sich, ich konnte wieder weiter gehen, aber 11. Wochen mußte ich u die liebe Mutter in Cannstadt bei mir aushalten; während dieser Zeit hiehlten 3 Tantinen von Nürtingen bei uns Haus; nun gieng d. l Mutter heim ich mußte noch 5 ganze Wochen [insertion:]in Stuttgart[/insertion] bleiben wo noch allerlei Curen mit dem Hals ge= macht wurden, nun war es September geworden, Albert meinte eine Traubencur würde für mich zweckmäßig sein, er schikte mich ins Badische Oberland, nach einem reizenden Aufenthalt, Badenweiler bei Freiburg, dort gibts in fast allen Brunnen warmes Wasser, milde Luft, dort wachsen Trauben u über den Weinbergen erheben sich riesige Tannenwälder; nach 14 Tagen kamen wir endlich heim, ich Gott sei Dank gesund, wenn auch noch etwas schwach, nun durfte ich noch nach Stuttgart in den Herbst zum [insertion:]alten[/insertion] Herrn Kreuser er hatte mir den ganzen Sommer über unendlich viele Liebe bewiesen, hier war es nun eine Lust, die Fülle süßer Trauben, u ich durfte u sollte essen so viel ich konnte; auch hier in Kirchheim aß ich noch viele Trauben, sie brachten meinen Unterleib wieder in Ordnung. So war ich nun wieder bei der l Mutter, u konnte ihr ein wenig helfen in der Haushaltung. Tante Caroline war den ganzen Sommer in Boll gewesen, im November kam sie heim, zu ihren Schwestern, etwa 8 Tage war sie krank gesund zu Hause etwa da befiehl sie ein Nervenfieber das nach 3 Wochen ihrem Leben voll Sorgen Kummer u Unruhe ein Ende machte, die zärtlichen Schwestern fühlten natürlich diesen Verlust schmerzlich, aber Gott hat es gut gemacht, u uns eine rechte Last vom


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