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Transcribe Page - Auguste Finckh to Charlotte von Höfeln, April 24, 1857

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Höfeln family letter, April 24, 1857, page 3 - image of

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Bei Pauline Clostermaier gibts als Ersatz vom vorigen Jahr ein Gedeihliches Bübchen das den Eltern besonders dem Vater viele Freude macht; er war kürzlich geschäfftshalber in Paris; Louise Bühler sei jetzt gesund u auch zufriedener mit ihrer Lage als früher, sie hat schon ¼ Jahr ein krankes Kind, daßs sehr elend sei so daß zu wünschen wäre daß es bald aufgelöst würde.- Was dich gewiß sehr verwundern wird, ist, daß Lina Kaim Braut ist mit dem Assoscie ihres Bruders H Günther Wittwer mit 40 Jahren u 6 Kinder, sie hat wohl Liebe zu diesen, ist aber erst 21 Jahre u durchaus keine Haushälterin, was am meisten getadelt wird ist, daß sie sich verlobten nachdem die erste Frau kaum 1/2 Jahr todt war, u der H Bräutigam hat noch obenen ein Halsleiden wieder an= derer Art als bei mir; die Mutter wollte es lange nicht haben, dagegen der nüchterne Bruder Franz meinte; der Platz ist gerade recht für meine Lina sie hat es bisher viel zu gut bei ihrer Mutter gehabt im Laufe des Sommers wird wohl die Hochzeit sein. Mina Tritschler scheint recht vergnügt zu sein, die Bekanntschaft des Herrn Bräutigams habe ich noch zu machen. Mir hat man selbst im Krankenzimmer nicht ganz Ruhe gelassen, aber man muß vor allen Dingen ganz gesund sein, dann hab ich besonders in dieser Zeit einsehen gelernt wie gut ich es bei der Mutter habe; doch will ich keine eigenen Wege gehen, u auch nicht ausweichen wenn der Weg den mich Gott führt auch nicht ganz eben sein sollte, Friz will mich gar nicht hergeben wir lachen ihn immer aus, wenn die Reihe des Entschließens einmal an ihn kommt, wie viele Bekenken er da erst haben wird; er ist immer noch in Bissingen, doch könnte vielleicht bis Herbst hierinen eine Veränderung ein= treten.- Durch den Tod der Frau Herzogin ist eine groß Lücke hier entstanden; das Schloß wird vor der Hand leer stehen bleiben, von den Sachen ist schon manches verkauft worden eine große Aucktion wird in nächster Woche beginnen u wohl 3 Wochen dauern die königlichen Kinder haben außer Schmuck u Silberzeug wenig behalten; die Kammerfrauen


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