• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Auguste Finckh to Charlotte von Höfeln, April 24, 1857

Log in to Scripto | View item

Höfeln family letter, April 24, 1857, page 2 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

Winter wie noch nie, sie war so kräftig, daß sie die meiste Zeit über ohne die Hülfe einer Tante das ganze Hauswesen versorgen konnte, u dann war uns das ungestörte Beisammensein recht wohlthuend, man kommt in kranken Tagen von dem Strudel der alltäglichen Geschäfte ab u nimmt sich mehr Zeit zum Lesen u da versorgt mich dann Friz mit den Schriften alter u neuer Gottesmänner, so daß ich diese Zeit nicht für verloren achte, ob ich gleich sie mir hätte noch mehr zu Nutz machen sollen u heute geht es mir trotz dem trübseligsten Regenwetter etwas besser, so daß ich hoffen darf daß ich bald zu den Reconva= leszenten gezählt werden dürfe, an warmen Tagen darf ich in die Luft gehen, muß mich aber vor jedem kühlen Winde huten, von eine kürzlich abgehalten großen Winterwäsche habe ich nichts gesehen; wahrscheinlich werde ich aber doch in das lieblich gelegene Dizenbacher Bad in der Nähe von Gruibingen gehen müssen. ich trinke jetzt schon das Wasser die l. Mutter geht natürlich auch mit, u ihr kommt dann die Ruhe auch gut.- In Göppingen hatten die Kinder sämtlich das Scharlachfieber sind aber jetzt wieder gesund. in Zell u Albershausen ist alles wohl; heute ist der Alten Frau Tante Geburtstag sie tritt ihr 82 Lebensjahr, es wäre ihr aber zu anstrengend gewesen alle Kinder u Enkel um sich versammelt zu haben. H Onkel Israel befindet sich fortwährend wohl.- Im Garten fängt es nun auch an schön zu blühen Hyazinthen u Kaiserkronen waren lange nicht mehr so im Flor als heuer, auch haben alle Obstbäume schöne Blüthenknospen u versprechen einen reichen Ertrag wenn es Gott verhält, die l Mutter setzt immer wieder neue Bäumchen nach, auch haben wir 2 Trauben stöcke im Garten. Unser Nachbarschaft ist noch die Alte u Schreinerin die getreue Aushelferin in allen Geschäften.- Frau Pf Vintins ist den Winter in Stuttgart bei ihrer Schwester sie schrieb mir neulich, daß sie immer krank wäre u gerne wieder hieher kommen möcht


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto