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Transcribe Page - Joseph Altekoester to Bernard Rustemeyer, October 28, 1923

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mit Landerein [sic] verfügen kann; dann sind die Nahrungssorgen erspart. Wie wenig die deutsche Landwirtschaft im un= besetztem Gebiet für die Bewohner des besetzten Industrie gebietes gibt beweise ich Dir durch folgendes:

Vor etwa 4 - 5 Wochen schrieb ich an den ältesten Sohn meines Bruders Anton etwa 26 - 28 Jahre alt, er möchte für mich doch gütligst 10 [Btn?] Kartoffeln besorgen. Falls Sie sie selbst nicht so viel übrig hätten, so möchte er sich doch an meinen Bruder Franz wenden, der doch durchs ganze Dorf käm. Derselbe würde ihm dann jedenfalls behilflich sein, um diese Menge aufzutreiben. Ich hatte St[?] beigefügt. Es ist mir durch einen Schlossergesellen aus Körbecke, welcher hier in Hamm arbeitet, mündlich überbracht worden, die Kartoffeln fielen schlecht aus ich könnte keine bekommen. Welche Antwort dieses ist, oder wie diese auszulegen ist überlasse ich Dir, wobei ich bemerken muß, daß mein Bruder Anton soviel Land gekauft hat, daß er 3 schwere Pferde hat und hinter dem Hause nach [Rungs?] hin quer über den Garten ein massives [?] vor etwa 10 - 15 Jahren schon gebaut hat. Ich bitte aber um eins, schreibe hiervon aber nichts nach Körbecke. "Herr vergib Ihnen, den [sic] Sie wissen nicht was Sie tun"

"Je mehr der Teufel hat je mehr er will", so sagt ein bekanntes Sprichwort. Ich will aber um Gottes= willen damit nicht sagen, daß mein Bruder Anton und seine Familie etwa wie Teufel wären.


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