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Transcribe Page - Dorothea Schuhmacher to Gottfried Handel, May 1, 1872 [1 of 2]

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Dorothea Schuhmacher to Gottfried Handel, May 1, 1872 [1 of 2], p. 2 - image of

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[page 2:]

Ich schrieb dir vor 4 1/2 Jahr daß du sollst zu uns kommen wir wollen dich abholen.

Da schrieb der Konrad Walz uns wieder zurück - das Geld daß wir für die Reise brauchen würden, das solten wir für dich schicken u. daheim bleiben, du woltest deinen alten Tage noch in Ruhe und Frieden verleben.

So haben wir uns freilich erzürnt und auch recht gekrӓnkt gefühlt - glaubst du vielleicht, daß das kein Schmerz ist; Ich das einzige Kind und wolte mein Pflicht an dir thun wie es sich gebührt - und er schrieb du woltest lieber in Ruh und Frieden deine Tage zubringen.

Habt ihr den glaubt bei uns geht es bunt zu - u. Streit alle Tage u. Wetter nein und noch einmahl nein. - . - . - .

Es gibt noch hin und da etwas, aber wen eine Rede vorkommt, oder gesagt wird - davon hattest du nichts gehört , u. das andere hast du vielleicht gedacht wir könten dich nicht verhalten Da irrst Du auch.

wir hatten es hart anfangs Jahren - der Peter hat oft von 3 Uhr morgens bis 10 Uhr Nachts geschaft - aber nicht umsonst Der Liebe Gott hatt seinen Segen zu allem geben bei uns geht es nicht wie die Leute sagen in Deutschland in Amerika braucht man nicht geschaffen?, die Frauen gar nicht - glaubt es nicht wer nicht arbeitet hat nichts u. kann betteln.


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