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Transcribe Page - Dorothea Schuhmacher to Gottfried Handel, May 1, 1872 [1 of 2]

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Dorothea Schuhmacher to Gottfried Handel, May 1, 1872 [1 of 2], p. 3 - image of

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[page 3:]

Wir haben weit harter gearbeitet als wir in Deutschland hätten thun müssen nätürlich wird gut gezahlt.

es ist deine eigene Schuld daß du so viel ausstehen must.

Du hast immer zu viel auf andere Leut gehoert, u. uns kein zu trauen geschenkt - ich hab Tag u. Nacht geweint für Herzeleid so weh thut es mir daß Du nicht zu mir woltest, weil der Konrad schrib ich sollte dich mit Friede lassen, wegen nach Amerika kommen so hab ich gedacht Du heirathest noch mal u. hätt nichts dagegen gehabt aber dich allein leben lassen in Kummer u. Herzeleid daß ist dem Herrn Konrad Walz nicht zu verzeihen statt daß er gesagt hӓtt zu dir gehe zu deinen eigenen Leuten wo für dich sorgen u. bist versorgt.

Schreibt mann mir er sorge für Dich,ein schönes sorgen!

jetzt haben wir keine Ruhe mehr bis eins von uns bei Dir ist, hӓttest nur eher schreiben sollen.

Die Arbeit auf dem Handwerk war letzen winter schlecht - Der Vater hat 4 Monat nicht gearbeitet

1871 im Oktober haben wir ein kleines Thöchterlein bescheert bekommen. Die Luise war 6 1/2 Jahr alt. wo es kam die Freude bei unsern Buben. Es ist gethauft Mina.

Wenn ich komme so bringe ich es mit, nur hab ich fast sorge es möchte auf dem Wasser krank werden

Der Peter wird nicht gut fort können weil Hai [Dialekt für "Heu"] machen komt, sonst könen wir alles richten, aber 20 Morgen Hai machen ist kein Spaß u.ich tue seit meinem letzen Kinde nicht vil arbeiten. Ich hab es so im Kreuz -


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