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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, April 29, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, April 29, 1858, p. 4 - image of

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[page 4:] genug sein, um sie lieber in ge= wisser Distanz als in allzugroßer Nähe zu betrachten. Aber auch wilde Gestalten sahen wir, bauern aus Kephissia u. den benachbarten Orten, die bis an die Zähne bewaffnet in Trupps ge= schaart auf die Räuberjagd auszogen. Man nimmt es diesmal ernster mit diesen Gestalten als früher u. ist eifrig in ihrer Verfolgung. Deshalb u. weil ihr kühner Anführer vorige Woche im Kampfe mit den Soldaten erschossen und in Athen war großer Jubel an dem Tage da die Nachricht dort anlangte. 3000 Drachmen waren auf jenien Kopf gesetzt, fühlten wir uns ganz sicher u. konnten auch für unsere Reisende ganz ohne Sorge sein zumal, da diese Räuber hier zu Lande sich gewöhnlich hüten Fremde anzugreifen. Gegen 9 Uhr sahen wir schon in einiger Entfernung unsere Reiter heransprengen, Beyard u. John vereinigt. Dies war zugleich das Signal für das Mittagessen das ein sehr fröhliches war. eine Stunde später saßen wir wieder im Wagen u. hatten eine herrliche Rückfahrt mit abwechselnd französischen, englischen u. griechischen Gesängen. Ich war zuletzt etwas müde, doch keines wegs übermüdet. Die Tour hat mir im Gegen= theil wohl gethan u. ich freue mich, daß ich sie unternommen habe. Heute bleiben wir um uns vollständig auszuruhen den ganzen Tag über zu hause. Von all den Blumen die ich theilweise gepflückt, theil= weise von den jungen Griechen u. Lucie für mich gepflückt wurden lege ich dir einige bei. Mein brief scheint diesmal lang werden zu wollen u. so muß ich wohl


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