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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, April 9, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, April 9, 1858, p. 2 and p. 3 - image of

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[page 2 (sheet 2, left-hand side):]

griechischen Osterkuchen mit einem Ei in der Mitte gekauft, den ich mit nach [roman:] Gotha [/roman] zu nehmen gedenke; auch Ostereier habe ich in Masse bekommen, von denen ich die schönsten aufbewahren werde u. sollte ich sie ganz mit zu Euch bringen, dann sollen ein paar davon in Deinen Glasschrank wandern. Wir hatten zu Ostern hdas herrlichste Wetter. Am Dienstag ist alljährlich das Fest beim [roman:] Theseustempel [/roman], wozu eine große Menge Volkes sich einstellt, wo getanzt u. gezecht wird u. man die schönste Zusammenstellung griechischer Nationaltrachten sieht. Nachdem Bay= ard sich etwas ausgeruht hatte fuhren wir noch dahin u. haben es nicht bereut denn es war in der That ein Anblick, der einem nirgends wo sonst zu Theil wird. Der herrliche, fast ganz erhaltene Tempel, die Tausende von Menschen mit den blüthenweißen Fustanellen u. rothen Fez u. die schöne Landschaft ringsumher.

Nächste Woche, vielleicht schon Dienstag, verlässt mich Bayard abermals auf 14 Tage um nach dem Norden Griechen= lands zu gehen u. dann, sobald er wieder zurück ist, werden wir uns auf die Rückreise begeben. So weit als möglich ist werden wir suchen den 1. [roman:] Mai [/roman] un= terwegs zu sein, wahrscheinlicher kommt es mir aber vor, daß es etwas später wird. In Bezug auf die Rückreise haben wir Alles reiflich erwogen, u.

[page 3 (sheet 2, right-hand side):]

gefunden daß die Reiseroute, wie sie von Anfang an bestimmt war, die bequemste u. angenehmste für mich sein wird. Von hier bis Konstantinopel sind es zu Schiff nur 24 Stunden; von da auf dem Schwarzen Meere bis zur Donaumündung 30, u. die Donau= fahrt, die in jedem Falle eben u. glatt ist, beträgt 8 Tage bis Wien. Auf diese Weise ist die Seereise auf offenem Meere u. ein großes Stück Eisenbahn umgangen, was gewiss ein Vortheil für mich ist. Mir wenigstens ist es ein beruhigender Gedanke. [roman:] À propos! [/roman] ich habe den Namen des Armenischen Priesters in [roman:] [Petervardien?] [/roman] vergessen; vergiss nicht ihn mir im nächsten Briefe zu nennen. Es könnte doch sein daß ich etwas über ihn erführe. Für die kurze Zeit unseres Hierseins haben wir noch einen fatalen Um= zug durchzumachen. M'me V. hat sich mit den Eigenthümern ihres Hauses veruneinigt (das Recht scheint auf ihrer Seite zu sein) u. muss dasselbe bis Montag, 1. [roman:] April [/roman] a. N., räumen. Sie hat bis zum August, wo sie ein schönes geräu= miges Haus beziehen kann eine Etage in [roman:] Aeolos [/roman] Straße gemiethet, nicht sehr weit von hier, u. so ziehen wir natür= lich mit ihr. Es thut mir leid unsere jetzigen Lage u. den Balkon zu verlieren , ich höre aber daß wir dort eine sehr schöne Aussicht haben werden,


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