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Transcribe Page - Theodor Engelmann to Margarethe Hilgard, January 21, 1837

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Theodor Engelmann to Margarethe Hilgard, January 21, 1837, p. 5 - image of

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[page 5:]

von den Damen des Landes kann ich noch gar nichts sagen, weil ich noch keine näher kennen gelernt habe. Sie sind freundlich, gesprächig u. sehr viele derselben schön, kein Wunder also, wenn sie mir so weit recht gut gefallen. Ich möchte gern sie in ihren gesellschaft- lichen Zirkeln beobachten, bin aber bis jetzt noch in keine gekommen; öffentliche Bälle etc. zu besuchen erlaubt meine Casse nicht, da man bei einem solchen nicht leicht unter $10 bis 15 durchkommt. Ich bringe den größtentheil meiner Zeit auf meinem Zimmer zu, u. nur Geschäfte treiben mich heraus. Wenn mich nicht Ge- schäfte manchmal in die Nähe und zu den Eltern führen, so vergehen Monate, ehe ich sie besuchen kann. Jedoch vergeht selten eine Woche, ohne daß ich Briefe erhalte, oder daß jemanden vom Lande heran kommt. Vor wenigen Tagen brachten Ludwig und Johann Schweine hier auf den Markt. Sie hatten ungefähr 16 Centner u. nahmen 88 Dollar dafür ein. Wenige Tage früher hätten sie $100 dafür gelößt. Schweinefleisch war aber gerade abgeschlagen. Dieser war zu gleicher Zeit hier, manche Geräthschaften zur Anlegung einer Lichtergießerei einzukaufen. Er hat sich zu diesem Zweck mit einem jungen Mann verbunden, der die Sache versteht, u. ich hoffe, das Geschäft soll gut gehen. Es ist dies durchaus nöthig für ihn. Könntest du mir die Caroline einmal in ihrem Hause besuchen, es würde dir ausnehmend wohl gefallen. Zuerst die breite Person in der Hausthüre, dieselbe ganz ausfüllend, zu deinem Empfang; dann die herzliche Feierlichkeit der Be- handlung, die Sorgsamkeit, dem Gaste alle Bequemlichkeit und Leckerbissen des Hauses zukommen zu lassen; u. zuletzt unserer guten Schwester selbstzufriedne Miene! Ich bin sehr gern dort. Bei der Lotte ist es lange nicht so freundlich, der kleinen Gestalt und der Einrichtung ihres Hauses fehlt schon die gastliche Ruhe und Gemüthlichkeit. Bei Sophie findet sich dieselbe wieder mit mehr. Sie wohnt in Belleville mit ihrem, leider immer vom Fieber mitge- nommenen Körner, in einer kleinen durch niedliche Einrichtung freundlichen Wohnung; u. selbst ohne solche würde der freundliche ruhige Blick dieser Schwester, u. die Herzlichkeit u. Güte, welche sich u. ihren ganzen Wesen kund that, hinreichen, es heimisch bei ihr zu machen. Bei den Eltern sieht es wieder ganz anders aus. Das größere Hauswesen macht schon, daß die Wohnung und Reinlichkeit nicht herrscht, wie bei den Schwestern. In den unteren Stuben ist sogar gewönlich etwas Unordnung; obenauf


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