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Transcribe Page - Charlotte Engelmann to Margarethe Hilgard, December 3, 1833

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Charlotte Engelmann to Margarethe Hilgard, December 3, 1833, p. 2 - image of

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Gegend die wir bewohnen man vereinen, u. das sich gewiß immer vergrößern wird - das alle aufnehmen soll u. wird die der Freiheit des Mutterlandes jenseits des Meeres ihre Existenz geopfert haben, und glücklich dem Auges des Lenkers u. der Knecht= schaft entflohen - dieser Gedanke kann mich reich u. schön beschäftigen - es liegt so nah daß es so geht, es ist zum theil schon der Fall - [?:]Bausen[/?] der den Winter bei uns zubringen wird, erklerte uns dies werde fortan das Ziel seines Strebens seÿn - dieser lebhafte Geist kann nicht ohne große Plene [Pläne] seÿn - u. Er hat auch die Fähigkeit für sie zu handlen Die Briefe nehmen Herr Meller u. Schmidt die gemeinsam mit Bausen als Comisare einer großen Gesellschaft gereißt sind mit - vieleicht kanst du oder einer der Deinigen mit einem oder den andern der Herrn reden. Sie brachten 2 Tage bei uns zu, u. hoffentlich bringen Sie jetzt wieder einige dazu, jeden Tag erwarten wir Sie [?:]zuende[/?] - Wir haben sehr vielen Besuch, und dies ist auch unsere Freude, und Genuß, jeden Tag Deutsche, u. auch viele Amerikaner, besonders junge Herren! Sie putzen sich imer aufs beste u. sind sehr artig - an Complementen [Komplimenten] nach Ihrer Art lassen Sie es nicht fehlen, du kannst dir denken daß es da manchen Spaß für uns giebt, denn du must dir junge Bauern vorstellen jedoch muß ich gestehen haben Sie mehr feines in Ihrem Betragen wie bei uns diese - Alle Amerikaner haben einen Ehrgeitz der dem Manne so gut steht, auf Ihre Freiheit - u. was ungleichheit der Stende ist davon haben Sie keinen Begriff - allein ebenso wenig kennen Sie die feineren Gefühle u. Bedürfnisse des Geistes u. Herzens - u. so wie wir die Liebe kennen u. Bedürfen verstehn Sie garnicht - die Notwendigkeit des Lebens schließt gewiß meistens die Ver[illegible] alle Heirathen sehr frühe, u. Leben dann dahinn, wie die Lielien auf dem Felde - bei den Amerikanern ist es Natur, aber bei den Deutschen die kennen gefällt mir dies nicht, Sie wissen es anders, und feinere u. zährtere Sitten ablegen zu wollen, kann nur roh machen - Wenn es dir Spaß macht will ich dir auch l [liebe] Heiratsge schichten eine von Caroline u. eine von mir erzählen die recht viel Unterhaltung in unser kleines Stübchen brachten wo dann auch sehr viel vom Heiraten gesprochen wird - so wie von der Liebe nur höre, in St. Louis schon in dem grauen Merino Rok u. rosa Schlafjak [ggf. Schlafjacke] oder zuweilen auch in dem blauen Überrok von dir, mit kurzen Ärmel wegen der Bakerei [Bäkerei; unten wird von Mais am Kopftuch gesprochen; sie war ggf. Bäckerin] , u. dann auch öfter den Nachtjak [ggf. Nachtjack] darunter, machte Karoline die Erroberung des Doctor Lütty eines jungen Schwaben der nach Geigers Fortgehen, Betty behandelte - Aber niemand ahnnte euch nur im entferntesten diese stille Neigung am Wenigsten die Geliebte selbst - Vor ohngefähr 6 Wochen kam der junge Mann gegen [insertion:]des[/insertion] nachmitags mit Theodor Kraft angeritten, u. blieb bis 12 Uhr des Nachts in stummen Entzücken sitzen, wie wir uns dann später erklärten, denn abgerechnet daß Er die Behandlung der Sclaven sehr recht fand, wobei Ihm Carolina einige Zornige u. verächtliche Blike zuwarf sprach Er wenig - zum Unglük des Armen kam aber gerade diesen Tag Carolina wieder in dem reizende blauen Anzuge, auf französische Art ein Tuch um den Kopf von dem Welschkorn [gemeint ist "Mais"] abbrachen, und Er wußte daher nicht wie Er sich loßreißen solte, Er ließ sich darauf 3 mal entschudigen daß Er so lange sitzen geblieben sei, u. sande Sontags darauf durch H Crusius von Kaiserslautern, der uns besuchen kam, schriftlich

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Andenken versuchen, wären doch [?:]Celle Polen[/?] hier, u. hatte jeder ein kleines Färmchen - alle lieben Bekante Grüße von mir küsse deine teuren Kinder u. dein Mann, u. Liebe imer deine treue Schwester Lottchen

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