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Transcribe Page - Heinrich Haas to Eugen Klee, March 22, 1896

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[page #:3]

Erst lachte er ganz laut, dann wurde er plötzlich sehr ernst und sagte zu mir leise, er wolle das Geld nachzählen, obs auch stimme. Er zählte es, tat es in seine Umhängtasche und verwarte diese in No sicher [footnote: Numero sicher]; dann gings in die Schule. Er und Pappa trugen es nach Callbach in die Ver= zinsungskasse. Eugen ist manchmal, wenn er etwas durchsetzen will sehr schlau. Unlängst war eine Seiltänzergesellschaft hier. Heinrich meinte: diese leiste doch nicht viel und fragte lächelnd Eugen, wie viel es seien. Da sagte Eu= gen stramm: 60 Mann. Nun konnte sich Großvater nicht länger halten und lachte und wir alle mit. Er dachte: sage ich wenig, so heißts zu Hause bleiben das ist nichts. An der Prüfung (am 5. Februar) sei er sehr herzhaft unscheniert in allem gewesen. Er lernt gut; ich staune manchmal wenn ich höre wie er lernt. Wenn er gesund bleibt, werden wir noch manchmal froh sein mit ihm. Öfters spricht er von seinem Amerikaner Onkel. Mit größter Aufmerk=

[page 3, author #2:] herzlichen Gruß

Dein [roman:] H. Haas [/roman] [/page 3, author #2:]


Lieber Eugen! Am 8. Aprill ist Vatersgeburtstag 77.J. An diesem Tage schickt er einen Brief an dich mit vie= len Liedernotitzen. Der Brief ist jetzt schon geschrieben bleibt liegen, bis am 8. Apl. Er hofft sehr auf einige Zeilen obwohl er weis, daß du keine Zeit hast. L.E. sei doch so gut u. schreibe sofort wenige Zeilen, so wird er wieder doppelt froh sein. Unser Vater hat schon ein hoes alter, welches sich noch be= deutend höer stellen wird, denn er ist recht gesund und munter. Sein Eugen ist alles, was er denkt und fühlt. Er ist sehr froh und von Herzen glücklich, daß du nun eine so schöne Existenz hast. { Möge stets Gottes reichster Segen bei dem Gelingen Deiner Unternehmen sein} D. tr. Malchen


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[footnote: Numero sicher]

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