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Transcribe Page - Amalia Haas to Eugen Klee, August 30, 1894

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Amalia Haas to Eugen Klee, August 30, 1894, p. 7 - image of

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[page 7]

7.

Flöte, Obo oder Carinetten für gut findet und wie er geeignete Baßsolo verwertet - um so durch Abwechselung der Solo mit Gesamt= orchester seinem Tonwerk die rechte Weihe gibt.

Der große Baß, welcher mit den Saiten A D G und C bezogen ist, wird von vielen Musiker auch conter gestimmt, daher der Name Conterbaß und wird in diesem Falle mit den Saiten G D A u. E be= zogen. Aufsteigend ist alsdann die folgende Saite eine Quart die sich leichter spielen läßt, besonders wenn der Spieler keine große technische Fertigkeit hat.

Zum Schluß will ich noch das Bogeneinstecken der Hörner pp mittelst des Gesanges erklären. Singt man ein Lied, das in C Dur geschrieben ist, einen Ton tiefer, so singt man die Tonart B Dur, obgleich man die in C Dur stehende Melodie singt und so macht der B Bogen, wenn man ihn in ein C Horn oder Trompete einsteckt, einen Ton tiefer und spielt alsdann B Dur, obgleich die Noten in C Dur stehen. Je größer der Bogen ist, desto tiefer wird die Stim= mung. Auch ist an den Instrumenten ein Stimm= zug angebraucht, den man um einen halben Ton ausziehen kann. Um große Bogen entbehrlich zu machen hat man auch Hörner und Trompeten die F Dur, statt C Dur, stimmen und braucht alsdann um E= Es= oder D Dur Stimmung zu machen keine so großen Bogen, als von der C Durstimmung herab.


Über die Gesangswerke

kann ich kein Urteil fällen, weil ich keine Zeit hatte dieselben durchzusehen, was ich aber über Gesang weis, will ich hier mitteilen.

Die Hauptrolle hat die Zunge und Mundstellung dabei zu thun. Wenn die Mundhöhlung recht groß ist, so kann sich der Ton recht entwickeln, ohne daß der Mund dabei weit offen stehen muß. Sind die Oberzähne den Unterzähnen einander zu nahe, so kann es kein guter Ton geben. Die Zunge muß so viel als möglich liegen blieben, damit der Ton nicht verhindert ist sich kräftig zu ge= stalten und kräftig heraus zu kommen. Die Wor= ten des Gesangs müssen mehr gesprochen als gesungen werden, wie man sie oft bei Theatersänger hören kann. - das alles zusammen vereinigt und geübt gibt den rechten Gesang. In den Werken wird sich alles finden. -


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