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Transcribe Page - Amalia Haas to Eugen Klee, August 30, 1894

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Amalia Haas to Eugen Klee, August 30, 1894, p. 8 - image of

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[page 8]

Lieber Eugen!

Im letzten Brief habe ich bemerkt, daß ein Paquet mit Drucksachen nachfolgt. Dem ist nicht so, denn ich hatte erfahren, daß Drucksachen über 1000 Gramm (ein Kilo) zur Beförderung ins Ausland nicht an= genommen wird und so hat Heinrich drei Paquetchen daraus gemacht "in Drucksachen" und habens der Post übergeben.

Lieber Eugen! Wir bitten Dich Du mögest uns doch stets berichten was Du von uns erhältst, damit wir doch wissen ob nichts durch die Post verloren ging. Auch möchten wir wissen, wie das Jubiläumsfest abgelaufen ist, und möchten wissen ob Du noch mit Deinen Verhältnissen zu= frieden und ob Du noch gesund bist.

Bei uns ist noch alles in bester Ordnung und das wünschen wir auch von Herzen Dir.

Wir senden den Verwandten die besten Grüße. Du aber bist von [insertion:] uns [/insertion] recht herzlich gegrüß [sic] und geküßt - von Malchen, Heinrich, Eugen und Vater Klee

Verlangst du noch Gesangs= und Musikwerke, so schreibe nur.

Mein lieber Bruder! Ich will Dir zu wissen tun, daß wir uns alle recht wohl befinden. Das Deingedenken, welches aber nicht in Heimweh ausarten darf, ist bei uns eher ein Gefühl der Erbauung, weil es Deine höere [sic] Bestimmung war, daß Du weit von uns sollst. Trotz dem ich nur Dich einen Bruder habe, so wünsche ich Dich dennoch nicht in die alten Verhältnisse zurück. So wollen wir recht fest sein, uns stets ermutigen und stärken. So verbleibe ich mit treuem Schwesternkuß Dein Dich ewig liebend Malchen.

Die herzlichen Grüße an die liebe Mina und ihren Mann.


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