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4.
Sache, aber wie alles eine Leichtigkeit ist, wenn man es kann, so ists auch hier der Fall. Die stete Übung bringt die Gewandheit.
Die [roman:] Rienzi Ouverture [/roman] ist auch nicht R. Wagners erstes Werk - da gingen schon viele voraus. Zum Streich - Quardet [sic] kommt noch Flöte (Obo) und Clarinette und zu diesen Instrumenten kommen dann die Fagotten und Blechinstrumenten, so daß nach und nach das ganze großartige Werk vollständig besetzt ist.
Steht das Musikstück in A Dur so wird eine Clarinette in A (Stimmung) dazu verwendet mit der dann C Dur zu blasen ist. Für den Par= titurschreiber ist es ein leichtes für A 1 1/2 Ton höher C zu schreiben. Bei D Dur ist die A Cla= rinette auch zu gebrauchen; weil aber D Dur eine Quart höher ist als A Dur, so muß die Clarinette in A auch eine Quart höher stehen, also statt C nun F - es ist alsdann F Dur. Bei G Dur hat die Clarinette in A zwei Been weil von D bis G wieder eine Quart ist - für F hat dann die A Clarinette B; oder auch: bei A Dur hat die A Clarinette keine Vor= zeichnung, dagegen bei G Dur (also ein Ton tiefer) statt C nun B. Bei C Dur hat die A Clari= nette statt C nun Es - weil sie bei A Dur C hat, folglich bei C Dur (1 1/2 Ton höher) also Es.
Sobald ein Instrument nicht in C Stimmung ist, sondern eine andere Stimmung hat, so ist das Verhältniß des Unterschiedes zu berechnen, um in Einklang mit der C Stimmung der Violine zu bringen. Würden alle Instrumenten in C Stim= mung sein, so wäre es für den Partiturschreiber viel leichter, aber durch seine Fertigkeit und Kenntnissen sind die verschiedenen Stimmungen der Instrumenten keine Schwierigkeit. Währen [sic] nun diese Kenntnissen nicht vorhanden, so müßten alle Stimmen in C Stimmung geschrieben werden, und dann durch Transponieren die Erleichterung der nicht C stimmenten Instrumenten erleich= tert werden; z. B. die C Clarinette hätte A Dur mit drei Kreuzen und nimmt dafür eine A Clarinette, so hat diese C Dur. Eine D Clarinette hätte G Dur.
