Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, December 4, 1928, p. 2 - image of
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lieben Onkels Geburtstagsfest gefeiert wird, wozu wir alle jetzt schon unsere herzlichsten Wünsche unterbreiten in der Hoffnung auf gute Gesundheit fernerhin und gutes Wohlergehen. – – –
Unsere Tage verbringen wir, wie immer. Lisbeth und Helenchen sind mit Weihnachtsarbeiten beschäftigt und ich habe für Schule und Verein tüchtig zu tun. Mit der Jugend führe ich zu Weihnachten ein Krippen= spiel auf und da ist als Nebenbeschäftigung Arbeit vor= handen. – Herr Schubert hat mir gesten im Vorbei= kommen einen Besuch abgestattet, um sein Bedauern auszusprechen, daß [1 word underlined with dots] vorerst mit meiner Ernennung Bezirksoberlehrer nichts geworden sei; er habe mich Herrn Regierungsschulrat [roman:]Pfalzgraf [/roman] empfohlen; aber leider hätte die Stelle mit einem katholischen Herrn besetzt werden müssen. Ob wieder einmal eine Gelegenheit sein wird? Und wenn ja, dann bin ich viel zu viel Pech= vogel. – –
Das Radio hat uns in den letzten Wochen großen Genuß bereitet, besonders den Schubertfeiern in ganz
