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mer zu haben. Ein Verfahren das auch von den lb.
Schwiegereltern seit Jahren angewendet wird. Einen Wagen
mit den beiden schweren Pferden konnten wir nicht
nehmen, da sie in der Landwirtschaft von meinen
beiden Schwägern benötigt wurden. So spannten wir
unser Laufpferd, das auch schon auf der Rennbahn bei
seinem früheren Besitzer gelaufen ist, an. Auf
dem Heimwege begegnete uns am Ende des Dor=
fes Heßheim in einer Kurve ein Lastauto. Das=
selbe gab unmittelbar neben unserm Pferde ein
Huppensingnal. Das Tier erschrack und ging in
vollen Renngalopp über. Der Pflugkarren flog
herüber und hinüber; so etwas 50 – 80 m konnten
wir uns auf dem leichten Gefährt halten. Wir konnten
das Pferd nicht bändigen; denn ein solcher Wagen hat
keine Deichsel. Wir wurden nicht mehr Herr über
Wagen und Pferd. Ich sprang im vollen Galoppfahren
ab. Da scheute das Tier und sprang zur Seite, das
[?]Elscheit[?] hängte sich aus und so hing das Pferd
nur noch mit der Leine am Wagen. Der Wagen
flog herum, stand mit den Vorderrädern nach
Heßheim, auch das Tier stand mit dem Kopfe nach
