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Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, October 8, 1873

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Hermann Raster to Sophie Raster, October 8, 1873, p. 2 - image of

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vorbei, oder was noch übrig ist, ist schlimm genug. - Das Ge= witter hat sich in einen trüben, kalten Landregen verwandelt. Nur sehr langsam stellt sich das Vertrauen wieder ein und inzwischen bleibt das Geld außer Circulation. Daß, wie alle Geschäfte, auch das unsrige darunter leidet, kannst Du Dir selbst sagen. Doch wäre es nicht so böse, wenn nicht die Hesing'sche Hobelmühle einen schweren Krach erlitten hätte; da wir in ihr einen großen Theil des Verdienstes der Zeitung an= gelegt hatten. Zwar erklärt Hesing aufs bestimmteste, daß die Zeitung nicht darunter leiden soll und daß er etwaige Ver= luste auf Rechnung seiner Dividende nehmen, mit andern Worten aus seiner Tasche bezahlen wird; allein so gar ge= nau wird man es damit nicht nehmen können

In diesen Augenblicken ist es nun sehr fraglich, ob wir im Januar im Stande sein werden, Dividende zu erklären; doch braucht Dich das nicht zu beunruhigen, da ich jedenfalls so viel wie auf Deine 31 Actien an Dividende entfallen wird, für Dich aus dem Geschäfte ziehen kann. Denn das Verdienst ist ja da und eben nur baares Geld nicht ge= nug da, um eine Dividende auf das ganze Kapital baar auszuzahlen. - Zum 1. November wird Dir die andere Hälfte Deiner letzten Dividende samt Zins zugeschickt werden, ebenso der Vierteljahreszins für den Schwager und meine zuversichtliche Hoff= nung ist, daß lange ehe Ihr das Geld aufgebraucht haben werdet, Alles wieder in Ordnung ist sein wird. - Nachdem Du die viel größere Katastrophe vor 2 Jahren standhaft ertragen hast, wird Dir auch jetzt vor der kleineren nicht bange werden. - Ich vermuthe, daß in Deutschland hunderte von Kapitalanlagen unendlich schwerer


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