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Transcribe Page - Hermann Raster to Mathilde Raster, June 23, 1872

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Hermann Raster to Mathilde Raster, June 23, 1872, p. 3 - image of

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besonders da gestern der Sterbetag unseres kleinen Mädchens war. Indessen ist keine Gefahr und der Kleine ist das Leben und die Munterkeit selbst. Stehen kann er aber noch nicht, obschon er seit kurzem reizende blaue Knöpfstiefelchen hat. Er macht uns unaussprechliche Freude und trägt wesentlich dazu bei, die Mutter vor selbstquä= lerischen Betrachtungen über die in etwas Flimmern und Ohrensausen bestehenden Nachwehen ihres Nervenleidens zu bewahren. - Zum Glück haben wir mit Ausnahme zweier sehr heißer Tage bis jetzt gleichmäßig mildes Wetter bei himmlisch reiner und klarer Luft gehabt.

Deine Frage nach unsrer "Bibliothek" habe ich dahin zu beantworten, daß wir außer einem halben Dutzend englischer, seit Weihnachten keine weiteren Bücher ge= kauft haben. Das muß später kommen. Was wir an deutschen Büchern haben, ist: Brockhaus Conversationslexikon, Göthe's, Schiller's, Lessing's, Heine's, Shakespeares, Freiligrath's, Reuters, Körners sämmtliche Werke, Immermanns Münchhausen, und Epigo= nen, u. Tulifäntchen, [insertion:] Chamissos Peter Schlemihl [/insertion] Jean Pauls Siebenkäs u. Qu. Fixlein, Hoff= manns Elixier des Teufels, Re Bodenstedts Mirza Schaffy, Scheffels Trompeter von Säckingen, Eichrodts Gedichte, das Commersbuch und die gerettete Beckerische Weltgeschichte. - Vor der Hand genügt das, da wir zum Lesen weder viel Zeit noch Lust haben.

Zum 1. März hattet Ihr mir zwei Wechsel, ich glaube einen von 100, den andern von 45 Thaler angezeigt, die mir aber, so viel ich mich erinnere, nie zur Zahlung präsentirt worden sind. Es wäre mir lieb, wenn Du mir

[text continued at bottom of page 1:] einmal eine vollständige Liste der sämmtlichen bis jetzt gezogenen Beträge schicktest. - Für heute tausend Küsse und Grüße von Deinem Dich stets liebenden Vater H R. [/text at bottom of page 1]


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