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Transcribe Page - Raster family letter, May 2, 1872

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Raster family letter, May 2, 1872, p. 5 - image of

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5)

wie dito eins neben dem Schneiderzimmer). Alles mit zwei= farbigem Holze bis zur Hälfte hinauf ausgelegt, so daß die Wand nicht bespritzt wird. Neben der Küche ist der Platz für den [roman:] furnace [/roman], den wir, da es ziemlich kühl ist, noch heizen und so das ganze Haus warm haben. Dann kommt Margarethens Zimmer mit Bettstelle, Wasch= tisch u.s.w. Hinter der Küche ist die Waschstube (beides mit brauner Oelfarbe gestrichen) mit drei festgemachten Waschtuben, in d welche Röhren heißes und kaltes Wasser führen. Hier endigt die Hintertreppe und führt eine Thüre auf den Hof, der nur zum Wäschetrocknen benutzt wird. Einen prachtvollen Stall haben wir mit Kutscher= zimmer und dergl. und auch hier [roman:] water=closet [/roman] mit Wasser= leitung. [sketch] Dies wäre Alles so ausführlich, wie ich es beschreiben kann. Indessen, wenn es Euch nicht genug ist, laßt Euch Sophiens Brief von meinem Manne schicken, der noch ausführlicher darüber geschrieben ist [insertion:] hat. [/insertion] Wir haben jetzt sehr viel zu nähen. Für einen solchen Haushalt fehlt uns Vieles und haben wir neulich für an 50 rt Leinen und dgl. kaufen müssen, was wir uns zu Bett= zeug u.s.w. verarbeiten. Außerden [sic] haben wir beinahe nichts anzuziehen und da es nicht lohnt Sommer= kleider zu denen der Stoff billig ist machen zu lassen, zu so theurem Preise, so versuchen wir es selbst. Mein Mann hat uns jeder zur Belohnung unserer Anstrengung beim [Ziehen?] und mit dem Kind, für das wir zwei Tage kein Mädchen hatten, zwei ganz egale, reizende weiße Battistkleider geschenkt, die fix und fertig jedes nur Dreizehn 13 rt kosten, aber ich möchte die Arbeit nicht für 30 machen. Über und über mit Frisuren besetzt und


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