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Zwischen den Fenstern hängt der aus einen [sic] Stücke bis zur Decke
reichende Pfeilerspiegel mit schönen [sic] Goldrahmen, wozu die
Gardinenbretter passen. Bilder fehlen noch, doch hat mein
Mann die Absicht hübsche Oeldrucks zu kaufen und wäre
es recht freundlich, wenn uns Onkel [Rieß?] einmal einen
Katalog aus Berlin mitschicken wollte. Die Gaskronen
sind viel schöner, als die dortigen waren und überhaupt
alle Zimmer viel lichter und brauchbarer. Wir haben
zu neun Fenstern schöne neue Gardinen gekauft und
zu zweien dieselben gerettet. Vom parlor [insertion:] ersten Flur [/insertion] kann man durch
die Hintertreppe oder Vvorne, wo die Treppe auch mit
Teppich belegt ist in das Unterstockwerk gehen, wo
die Halle mit schönem Wachstuch aus gelegt ist.
Man kommt zuerst in das Eßzimmer, wo ein reizender
Teppich liegt, Tisch und Stühle sich befinden. Die
Stelle des Büffets vertritt ein schönes Closet
mit Schrank und Schubfächern zu Tischzeug, Alles
schön lackirt. Mein Mann hat mir ein schönes
Porzellan Tischservice gekauft. Von dem Ir
Kaffeeservice war beim Räumen, Kanne, Pt
Milchtopf und Zuckerschale zerbrochen, welche drei Stücke
mir mein Mann gestern, durch reizende silberne
ersetzt hat od. vielmehr dick silberplattirte. Alle drei
Stücke kosten 20 Thaler und sehen brilliant aus.
Hinter dem Eßzimmer, durch einen kleinen Gang, wo
sich ein Fenster für das Mädchen befindet um die Speisen
hindurchzureichen, getrennt, ist die Küche, wo sich der schöne,
mitgekaufte Ofen befindet und der Kessel, Badezimmer
und Waschbecken mit heißem Wasser zu versehen. (ersteres
befindet sich im Oberstocke, mit Badewanne, Waschbecken und [roman:] water closet [/roman],
