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boren war, daß bei der ungewöhnlichen Größe und Härte seines Schädels und bei der eigenthümlich engen Formation der Symphyse eine Herausbeförderung ohne künstliche Nachhülfe kaum im Bereich der Möglich= keit gelegen hätte, ja wohl gar das Leben der Mutter in Gefahr gebracht haben würde.
Nun habe ich meine Erzählung beim Ende ange= fangen, allein ich weiß, daß Sie daß Vorange= gangene mit mehr Geduld hören, nachdem Sie das beruhigende und befriedigende Ende wissen. In der richtigen Ordnung hätte ich sonst erzählen sollen, daß wir uns in Betreff der Ankunft des Kindes um fünf oder sechs Tage verrechnet hatten, da wir glatte 9 Sommermonate von unsrer Ankunft in Chicago rechneten, anstatt 40 Wochen und daß wir in Folge dessen schon vom Pfingstsonntag Abend an jeden mehr oder weniger heftigen Schwangerschaft= schmerz für den Beginn der Wehen ansahen. Mit welch ängstlicher Sorgfalt wir versehen sind, mögen Sie daraus [?] daß wir drei Tage u. Nächte die Hebamme im Hause hatten, damit auch nicht ein Augenblick versäumt werde. Die ewige Spannung war zuletzt ermüdend. Endlich gestern, Donnerstag Nach= mittag 3 Uhr begannen die richtigen Wehen und der Arzt kam, nachdem er sich überzeugt, daß die Lage des Kindes vollkommen richtig und sonst Alles normal sei,
