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Transcribe Page - Hermann Raster to Anna Oppenheim, June 10, 1870

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Hermann Raster to Anna Oppenheim, June 10, 1870, p. 2 - image of

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und jeder Beziehung ungetrübtes schlichtes Glück so eben einer großen Gefahr entronnen und durch die Mutterseligkeit eines innigst geliebten Weibes gekrönt worden ist. Aber vor 24 Stunden war mir nicht so wohl zu Muthe. Dann - da Alles glücklich vorüber ist, können Sie es nun ohne Besorgniß hören - die Entbindung Gretchens war eine, wenn auch nicht für sie selbst, doch für das Leben des Kindes gefährliche und für die Mutter im höchsten Grad schmerzhafte. Da ich von allen Seiten, Ärzten, Frauen und Hebammen die Versiche= rung erhalte, daß dies bei Erstgeburten immer, oder doch fast immer so sei, so wird es Sie kaum über= raschen. Und wenn ich Ihnen mittheile, daß 5 Mi= nuten nach der Geburt des Kindes die Mutter, aufs sorglichste umwickelt und trockengelegt so munter und heiter war, als ob Nichts geschehen wäre, so wird es Sie auch nicht besonders erschrecken, wenn Sie erfahren daß das Kind, um der Mutter die fruchtlose und an= scheinend aussichtslose Qual weiterer Wehen zu er= sparen durch eine wunderbar geschickte, rasche und glückliche Zangenoperation zur Welt gebracht wurde. Da= bei war das einzige Bedauern, daß wir nicht schon zwei Stunden früher zu diesem Mittel gegriffen und so meiner armen lieben Grete viel nutzlose Quälerei erspart hatten. Denn es zeigte sich, sobald das Kind ge=


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