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Transcribe Page - Margarethe Raster to Anna Oppenheim, February 24, 1870

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Margarethe Raster to Anna Oppenheim, February 24, 1870, p. 3 - image of

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zu thun bitte, nebst vielen Grüßen für seine liebe Familie. Auch allen sonstigen Bekannten und namentlich "dein Lesekränzchen" sende ich hiermit ein für alle Mal meinen Gruß, der, wenn auch ungeschrieben, in jedem Briefe für dieselben enthalten ist. Du, mein liebes [Tru?]dchen, hast mir große Freude bereitet durch die Nachrichten von Sophie Themler und Anny Robitzsch, denen ich meine herzlichsten Grüße sende. Es freut mich, daß alle die bösen Gerüchte, die in Umlauf waren unbegründet sind und sie sich glücklich und behaglich fühlt. Was Sophie betrifft so wünsche ich ihr von Herzen, daß sie, was so großartig begon= nen auch bis an's Lebensende [insertion] möge [/insertion] ausführen können, denn im entge= gengesetzten Falle wird sie sich schwerlich glücklich fühlen. Wie kam sie denn zu der Bekanntschaft? Auch Euren Kaffeklatsch habe ich in Gedanken mitgemacht und auch Euch bei der Riesenarbeit der Unterhaltung geholfen. Davon bin ich glücklich los und werde es mir auch nicht einführen. Überhaupt habe ich so wenige F Personen mit denen ich verkehren möchte, denn Frau Hesing, Lutz und Prüssing sind alle in dem Alter von Dir, mein Muttchen, und meine ich mich auch behaglich in ihrem Um= gange zu fühlen, so ist dies doch nie so der Fall, wie es bei Altersgenossinnen wäre. Frl. [roman:] [Ashton?] [/roman] ist die Einzige von Allen, die, nur wenige Jahre älter ist, wie ich. Im Übrigen ist Sophie und Mathilde mein liebster Umgang. Mit Ersterer plaudere, nähe und koche ich, mit Letzte= rer und Lisbeth nähe ich Puppensachen oder wir kleistern hübsche Häuschen zusammen, was mein Mann außerordentlich versteht und wovon wir eine ganze Sammlung auf dem Kaminsims [?] [Erscheinen?] haben. Da ist eine Försterei, eine Schmiede, ein Schloß, eine Mühle, Burg, u. s. w. Alles mit der größten Mühe und Genauigkeit zusammen gekleistert. So vertreiben wir uns die Zeit im Hause, selbst der Bestellungen und Einkäufe wegen brauchen wir nicht auszugehen. Der Fleischer bringt uns das Fleisch in das Haus, ebenso der Kaufmann und Milchmann, - Alles wird auf Wagen vor die Thür gefahren, denn ohne Wagen und Pferd kann hier der weiten Wege halber, kein ordentliches Geschäft existiren.

[Top of page, written upside down] Warum erfahre ich denn nicht, was Muttchen zum Geburtstage bekommen hat? Ebenso Tante Lieschen??? Von Gertrud's hoffe ich bestimmt zu hören, Ich werde ihren natürlich auch feiern. [/Top of page, written upside down]


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