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Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867

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Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867, p. 3 - image of

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gegen die Blicke Neugieriger geschützt, behaglich genug schläft. Seine Stiefel stellt man in den Gang vors Bett, wo der Hausknecht sie abholt und putzt, gerade wie in einem Gasthause. Der Schaffner lässt die Passagiere, nach= dem sie vor Schlafengehen ihre Karten gezeigt haben, die Nacht hindurch unbelästigt u. so giebt es gar keine wei= tere Störung als das Gerassel u. Gerumpel des mit ei= ner Geschwindigkeit von 5 Meilen pro Stunde dahinfahrenden Zuges. Steht man am Morgen auf, so hat man seine 50 Meilen im Schlafe zurückgelegt. - Du wirst zugeben, daß das nicht eben schlimm ist; wenn auch im Sommer der Staub sich zuweilen lästig macht. Im Winter fällt das weg. Da sitzt man gemüthlich beim prasselnden Holz= feuer und jeder Passagier kann getrost, wenn es ihm nicht warm genug ist, ein paar Kloben aus dem neben dem Ofen liegenden Vorrath nachlegen. Um das Gepäck hat man sich auf der ganzen Fahrt nicht zu kümmern; man findet es bei der Ankunft in bester Ordnung vor.

Also mache Dir nur gar keine schwermüthigen Ge= danken. Für den Grund einer Reise nach Deutschland hat mein Umzug weiter nichts zu bedeuten, als daß die Reise eben 38 Stunden länger dauert. - Und ebenso würde um= gekehrt eine etwaige Besuchsreise von Dir zu mir nicht


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