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Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867

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Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867, p. 2 - image of

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trat am Sonnabend früh in Brooklyn ins Frühstückszimmer, als eben der Kaffee aufgetragen ward. In diesen Tagen reist meine Frau auf einige Wochen zu ihrem Vergnügen nach New York zu ihrer Schwester, und ich glaube kaum, daß uns das auch nur so viel Trubel macht, als Euch Eure kleine Harz= reise. Warum sollte es auch? Der Eisenbahnwagen, welchen man auf der ganzen Fahrt nicht zu wechseln braucht, ist wie ein eleganter Salon eingerichtet. Man sitzt an einem Tische für sich oder mit seinen unmittelbaren Reisegefährten (nie mit beliebigen Fremden), kann, wenn einem das Gehen [insertion:] Sitzen [/insertion] zu viel wird, im Mittelgange auf u. abgehen, oder sich auf die Platform hinausstellen; braucht nur einen Hahn zu drehen, um ein Glas Eiswasser zu haben. In einem Winkel des Salon steht ein eleganter marmorner Wasch= stand, über welchem ein Wasserkrahn befindlich; in einem andern befindet sich ein elegantes geheimes Cabinet nebst einem Vorgemach, in welchem Damen Toilette machen können. Will man noch andere Erfrischungen, als die mitge= brachten, so bringt sie ein Kellner freilich nicht zu billigem Preise, doch das muß man sich auf Reisen schon gefallen lassen. Kommt endlich der Abend heran, so hebt der Hausknecht die Sitze aus und klappt an ihrer Statt bequeme Betten herunter, in denen man, durch schwere Damastvorhänge


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