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Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867

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Hermann Raster to Sophie Raster, October 14, 1867, p. 4 - image of

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besonders unbequem sein. Ich würde in solchem Falle einfach meinen Schwager auffordern, Dich in New York zu empfangen, Dein Gepäck auf die Eisenbahn zu be= sorgen und Dich in den Wagon abzuliefern, aus dem heraustretend Du mich finden würdest.

Meinen Brief vom 5. September wirst Du wohl kurz nach Absendung des Deinigen erhalten haben. Den darin gemachten Mittheilungen habe ich kaum Etwas hinzuzufügen, als daß seitdem meine Frau wieder einmal eine kurze, aber heftige u. sehr schmerzvolle Krankheit durchgemacht hat. Mit meiner Stellung bin ich ganz zufrieden; sie gewährt mir Alles, was ich davon erwartet hatte u. wohl noch mehr. Unsere neue Häuslich= keit ist sehr behaglich eingerichtet. Mathilde ist gesund und besucht die Schule mit bestem Erfolg. - Sie hat sich ganz außer= ordentlich über Maries Brief gefreut und wird ihn nächstens in ihrer gewohnten Ausführlichkeit beantworten; augenblick= lich ist sie mit einer Handarbeit beschäftigt, die ihre wenige freie Zeit ganz in Anspruch nimmt. Große Freude macht sie uns dadurch, daß sie neben ihrem großen Lerneifer und Lese= triebe doch einen mindestens ebenso starken Trieb nach häuslicher Arbeit hat. Sie hilft dem Mädchen stets beim Auswaschen, deckt den Tisch, bügelt u. sucht sich auf jede Weise nützlich zu machen.

Nun, für heute genug; nächstens, mit Mathildes Brief, mehr. Wenn Du wüßtest, eine wie große Freude uns Allen ein Brief von Deutschland ist, würdest Du gewiß öfter schreiben an Deinen treuen Bruder [roman :] Hermann [/roman]


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