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4.
würde mit all seiner Gelehrsamkeit hier nur als ein Barbar erscheinen, weil seine Aussprache des Englischen wenig oder gar nicht von der plumpen, haarsträubenden, [roman:]„dutchman“[/roman] Aussprache entfernt ist. Wenn Du daher das Englische weiter treibst, & wie ich denke, auch mit einer ge= wissen Aussicht dasselbe einst praktisch anzuwenden, gib auf die Aussprache besonders Acht & verzeihe Dir nicht die mindeste Nachlässigkeit oder Bequemlichkeit. Man muß um ordentlich zu sprechen seine Zunge, Zähne & sonstigen Sprachwerkzeuge förmlich zu einer bestimmten Schärfe abschleifen, sonst wird im Leben Nichts daraus
Wenn Du nun über meine Lebensweise in Tioga, (so heißt das Dorf) genaueres wissen willst, so laß Dir einen ellenlangen Brief, den ich darüber an meine Frau geschrieben habe, mittheilen. Er ist wenn ich mich nicht irre vom 26. Sept. datirt und sogar mit einigen Federzeichnungen illustriert, die sich freilich nicht zur Veröffentlichung in der Leipziger Illustrierten eignen möchten.
Gegen Ende November verließ ich nach genau ¼ jährlichem
Aufenthalte meinen Master [roman:]Johnson[/roman], größtentheils weil
es mir keine Ruhe ließ, bevor ich mich nicht noch
ein wenig mehr im Lande umgesehen hätte, denn
das kleine Stück, das ich bis dahin zurückgelegt hatte,
kam mir auch gar zu unbedeutend vor. Ich setzte
mich also mit 17 [roman:]Dollars[/roman], die ich mir verdient,
(das erste amerikanische Geld, das ich in der Tasche ha[illegible paper torn]
getrosten Muthes auf die Eisenbahn & fuhr nach
[roman:)Buffalo[/roman] am [roman:]Erie-See[/roman], wo ich mit bedeutend schmäler[illegible paper torn]
Geldbeutel am folgenden [illegible overwritten][?]Tag[?]en anlangte. Daß ich
auf meiner Fahrt nach dem Westen gerade diesen
Weg eingeschlagen habe, lag daran, daß ich mir die
Gelegenheit nicht wollte vorübergehen lassen die berühmten
Niagara-Fälle zu sehen. In [roman:]Buffalo[/roman] angekommen &
