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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, April 20, 1864

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[page 5]

ob die Herzogin mir wohl erlauben würde es ihr selbst zu überreichen, worauf sie sich erbat es der Herzogin vorzutragen u. so wurde ich dann einige Tage darauf zu ihr bestellt. Sie war außerordentlich freund= lich u. liebenswürdig, lässt Dir u. Bayard sehr herzlich danken u. versichern, daß sie u. auch der Herzog es mit großem Interesse lesen würden. Sie erkundig= te sich sehr nach Euch u. sagte, daß sie sich sehr zu Dir hingezogen fühlte. Sie behielt mich eine halbe Stunde bei sich u. erzählte mir von ihrer Muster= wirthschaft, ihrer Milchkammer u. drgl. Sie empfing mich gleich mit den Worten, daß sie mir sehr danke, daß ich sie hätte besuchen wollen, wenn man so mit ihr spricht, merkt man nicht, daß man mit der regieren= den Herzogin spricht, u. ich bin recht froh, daß ich an= gefragt habe ob ich sich selbst zu ihr kommen dürfe, denn ich glaube gewiß, sie hat das früher von mir erwartet. Wir haben das Buch in rothen Maroquin mit Goldrand binden lassen, einfach aber sehr hübsch. Wir haben 2 Exemplare so binden lassen, weil bei dem ersten der Druck so durchgeschlagen war, daß wir es der Herzogin unmöglich geben konnten. Das zweite ist nun erst auf dem Backofen ein paar Tage getrocknet worden u. hat aber dennoch beim Binden nicht dürfen geschlagen werden, die Schwär= ze muß schlecht sein u. das Papier ist sehr dünn. Alle verlangen danach das Buch zu lesen, Buflebs haben es zuerst gelesen, u. nun wird es von einen [sic] zum andern wandern, eines davon hat jetzt die Frau v. Wangenheim, die sehr darum bat u. versprach es in einigen Tagen durch zu lesen. Betty wurde von Emma um ihre englische Ausgabe beneidet, sie


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