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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, April 20, 1864

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[page 2, left-hand side of sheet 2]

sie es mit den Händen nie hinbringen kön= nen u. trocknet dadurch so viel schneller, was auch ein großer Vortheil ist. Die Mädchen haben sich das Waschkübel ins Garten getragen u. da mit der Maschine ausgerungen, wodurch sie die Auf= merksamkeit aller vorübergehenden Damen auf sich gezogen u. besonders auch der herzoglichen Wasch= weiber, die lange Zeit am Fenster gestanden u. zu gesehen haben. Auch mit so vielen Lecker= bissen hast Du uns versehen u. in so reichlichem Maase. Die Pfirsichen werde ich bis zu Ida's Hoch= zeit aufheben, von der [roman:] Gelatine [/roman] habe ich vorigen Sontag [roman:] Gelée [/roman] gemacht, die ausgezeichnet gut war, ich Ida u. Emma einige Päckchen davon abgeben die andere aber für mich behalten. Von der [roman:] Corn= starch [/roman] habe ich Tante Agnes zwei Päckchen für die kleine Margarethe, die noch recht zart ist u. gar nicht zunimmt, gegeben, wenn sie ihr wohlthut, so werde ich ihr noch mehr davon abgeben, ich werde überhaupt sehr sparsam damit umgehen, denn es ist etwas, was man hier gar nicht haben kann u. was gewiß für kleine Kinder u. auch wohl für Kranke un= bezahlbar ist. Bei besondern Gelegenheiten werde ich sie aber auch zu Flammerie benutzen. Für die schönen Stereoskopenbilder danke ich auch noch besonders, sie sind ein schöner Zuwachs zu meiner Sammlung. Buflebs haben sich auch sehr über die ihrigen sehr gefreut, sie werden wohl selbst danken, alle andern, die Ihr so freundlich bedacht habt senden Euch den herzlichsten Dank, wenn ich ausführlich darüber schreiben wollte, wür= de ich nimmer fertig. August, bitte ich Dich, meinen herz= lichsten Dank für die schöne Gewürzschachtel zu sagen, sie hat mir große Freude gemacht u. ist von allen

[page 3, right-hand side of sheet 2]

bewundert worden. Ich komme heute nicht dazu ihm selbst zu schreiben, die Zeit ist mir jetzt gar zu knapp zu= gemessen u. dabei bin ich sehr angegriffen, die letzten Tage habe ich wieder so heftige Kopfweh gehabt u. so wie ich mich nur etwas angreife, so kommen sie wieder. Ich hoffe recht sehr auf einen Brief von August, es ist lan= ge her, daß er mir nicht geschrieben u. Du kannst Dir wohl denken, daß ich gerne wissen möchte, wie es ihm in seinen [sic] neuen Wirkungskreis geht. Ihr seid ja wohl nun schon seit einigen Wochen wieder in [roman:] Ce= derkraft [/roman] u. genießt vielleicht schon warmes Früh= lingswetter, Lilian wird glücklich sein wieder im Freien umherstreifen zu können. Bei uns ist es immer noch recht kalt, das Wetter ist sonnig u. schön, aber die Luft wird nicht warm u. dadurch fehlt das Leben in der Natur, Sträucher u. Bäume stehen noch kahl. Wenn es nur bis zu Ida's Hochzeit grün wird, ich zwei= fle daran, sie ist nun auf den 21 May, Sonabend nach Pfingsten festgesetzt, den 19ten wird der Polterabend sein. Wie werde ich sie nur überstehen? am meisten fürchte ich mich vor den [sic] Hochzeittag. Wie sehr leid es mir thut, daß Ihr nicht an dem Fest Theil neh= men könnt, brauche ich wohl nicht zu sagen, Ihr wißt, wie gern ich Euch dabei gehabt u. wie wehe es mir ist, daß das nicht sein kann. Da Du 25 rt zu Ida's Hoch= zeitgeschenk bestimmt hast, so hat sie sich 12 silberne Dessertgabeln dafür bestellt, die gerade so viel kosten werden, sie freut sich sehr darüber u. wird Dir noch selbst schreiben u. danken. Es ist längst ein Wunsch von ihr gewesen silberne Gabeln mit Messer dazu die Elfenbeinschafte haben, zu bekommen u. da wir nun beschlossen haben, daß sie sich von den [sic] kleinen Capital was Ihr Hauchen vermacht, soll 18 silberne Gabeln u.


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