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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, February 27, 1860

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[page 5]

so recht auszumalen, es liegt ja auch noch eine lange Zeit dazwischen, gebe Gott, daß in dieser kein Hinderniß in den Weg tritt. Es ängstigt mich, daß Du Lilian mit Pfennigen spielen lässt u. ich möchte dich wohl bitten ihr ein ande= res Spielzeug dafür zu geben, Kinder nehmen so leicht ihr Spielzeug in den Mund, u. wenn sie einen schlucken sollte, so könnte es ihr doch recht nachtheilig werden. Von der armen Tante Anna habe ich noch keine Nachricht, ich kümmere mich viel um sie u. wer= de wohl in den nächsten Tagen an Frl v. Müller schreiben u. noch einmal um Nachricht bitten, ich hätte es schon gethaen, wenn mir das Schreiben nicht so schwer wür= de u. ich ohnehin schon so viel zu schreiben habe. Die politischen Zustände im Kirchenstaat sind so trau= rig, daß ich auch deßhalb immer in Sorge um die Tan= te lebe. Daß sie im Oktober nach Rom gegangen ist, habe ich Dir doch schon damals geschrieben, ich begreife nicht, daß Du davon nichts weißt. Frl v. Müller ist mit ihr in Marseille zusammen getroffen. Mit des lieben Vaters Augen geht es Gottlob diesen Winter besser, sie thränen freilich immer noch, aber er sagt, daß er wieder besser sehen kann. Im nächsten Monat wird er wahrscheinlich wieder nach Hamburg reisen um das Instrument noch einmal zu be= sehen, gegen Pfingsten soll es fertig werden. Die Astronomische Gesellschaft in London hat ihm kürzlich zum 2ten Mal die goldne Preismedaille zuertheilt u. wie Airy schreibt mit großem Enthusias= mus u. Stimmenmehrheit. Frl Alix hatte mir ver- sprochen die Adresse zu dem [Journal?] aufzuschreiben, ich habe sie aber noch nicht bekommen. Sie erkundigt sich


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