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Schmerz mit aller Macht unaufhaltsam durch. Ach! wie gar zu schwer ist doch das Le= ben oft! wie viel Schweres ist mir aufer= legt worden in meinem Alter, von dem ich gehofft hatte daß es mir, nachdem was ich schon alles ertragen, leichter werden wür= de. Gottes Hand ruht schwer auf mir. Mit großen [sic] Widerstreben u. wirklichen [sic] Kampf habe ich meine Zustimmung dazu gegeben daß der Leib geöffnet wurde, Weber hatte es Madlung dringend an's Herz gelegt es zu thuen u. der gute Vater selbst hatte Madlung 8 Tage vor seinem Tode aufgetragen daß er, wenn er gestor= ben wäre, seinen Kopf öffnen u. nach der Bildung seines Gehirns sehen solle. Es war mir gar zu schmerzlich darein zu wil= ligen, Madlung hatte auch schon davon abgestanden, es war offenbar daß er es un= gerne that, aber Onkel Leopold u. die An= dern alle meinten es sei unrecht wenn es nicht geschehe u. so musste ich mich doch darein finden. So hat sich denn gefunden daß die in= nere Zerstörung sehr groß gewesen ist, die
