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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, April 4, 1874

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Leber ganz zerstört u. 5 u schwerer wie im normalen Zustand. Die Magenwand u. der Darm waren durchfressen. Das Gehirn ist ganz normal gewesen, aber außer= ordentlich fein gebildet. Immer muß ich Gott dankbar sein daß er bei diesen schreck= lichen Leiden, nicht mehr von Schmer= zen geplagt worden ist. Mehr kann ich Dir nicht darüber schreiben, liebe Maria, der Schmerz ist so groß in mir. August ist Mitt= woch wieder abgereist, Hans schon Dienstag Abend, wie verlassen ich mich nun fühle, wie fremd ich mir hier im Hause vorkomme, brauche ich Dir wohl nicht zu sagen, auch nicht wie schwer der Gedanke mich drückt den ganzen Hausstand hier auflösen zu müssen. Ob meine Kraft aus= halten wird das alles zu überstehen weiß ich nicht. Unbeschreiblich viel Theilnahme ist uns von allen Seiten geworden, zahllose Kränze, Blumen, auch Palmenzweige mit den herrlichsten Blumen zugeschickt worden. Die Beerdigung ist sehr feierlich gewesen, Schwarz hat eine sehr schöne Rede gehalten. Der Herzog hatte einen Adjudanten geschickt, auch er u. die Herzogin 2 schöne Kränze u. während der Krank= heit haben sie mehrmal nach ihm fragen lassen.

[text continued on top of page 1, written upside down:] Ich kann nicht mehr schreiben, liebste Maria, nur herzliche Grüße noch hinzufügen. Möge Gott Dich trösten! Mit inniger Liebe Deine Mutter [/text on top of page 1, written upside down]


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