• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, March 13, 1871

Log in to Scripto | View item

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0293_0002.jpg - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

[page 2, left-hand side of sheet 2]

lassen weil ich fürchtete daß es zerbrechen u. Die Photo= graphie beschädigen könnte. Der Rahmen ist wegen der Jahres [insertion:] zahl [/insertion] nicht ganz passend, ich erfuhr aber erst ei= nen Tag vorher daß ich die Sachen mitschicken könne u. musste deßhalb nehmen was ich bekommen konnte, an diesen Rahmen ist keine Auswahl hier. Die Decke die ich schon vor länger als einem Jahr für Dich ange= fangen hatte, haben mir Doris u. Frl. Schilbach noch fertig genäht, in großer Eile, ich bringe gar nichts mehr mit Näharbeit fertig. Ein kleines Notiz= büchelchen habe ich noch beigelegt das Dir, wie ich hoffe gefallen wird. Meine Anfrage wegen der Hemden muß in dem verlorenen Briefe gestanden haben, ich wollte Dir zu Weihnachten u. Geburtstag zusammen 1 Dtz Hemden schenken, aber gerne vorher erst wissen ob Dir dieses Geschenk recht ist. Ich will nun doch welche machen lassen u. sie Deiner Schwieger= mutter mitgeben, wenn Du sie nicht brauchst, kann sie wohl Lilian brauchen da sie ja auch schon eine große Person ist. Ihr schicke ich einen braunen Son= nenschirm, ein silbernen Serviettenring u. ei= ne Schürze, zu der das schmale [insertion:] um die Taille [/insertion] Band mit weiß un= terfüttert werden muß um es passender in der Farbe zu den breiten zu machen, es war kein passenderes dazu zu finden. Durch die Großeltern

[page 3, right-hand side of sheet 2]

schicke ich ihr dann noch etwas zum Geburtstag. Für Bayard habe ich ein Messer mitgegeben u. wünsche daß es ihm gefällt u. willkommen ist. Nun, liebe Marie muß ich Dir aber erst meinen herzlichen Dank für Deinen lieben Brief vom 10ten April sagen aus welchen [sic] ich mit vieler Freude gesehen daß Ihr sehr angenehme Tage in Boston verlebt u. glücklich wieder in Cederkraft angekommen waret. Wie herrlich muß das Wetter dort bei Euch sein wir dagegen haben ein all zu kaltes Frühjahr, kaum einige warme Tage nach sind gewesen was nach dem langen kalten Winter um so schwerer fällt u. für alle leidenden Personen recht nachtheilig ist. Ich kann mich auch gar nicht erholen u. bin oft von fast unerträglichen Schmer= zen geplagt, nicht allein im Kopf, auch in den Beinen u. dem rechten Arm. Auch meine Augen sind so schwach u. ich brauche sie gerade jetzt wo ich dem Vater so oft etwas schreiben oder lesen muß gar zu nothwendig. Sein Augenübel bleibt eigent= lich immer dasselbe, er macht nun schon wieder län= ge als 4 Wochen die kalten Wasserumschläge, wobei er eine ganze Stunde mit verbundenen Augen sitzt, jede 1/4 Stunde erneuere ich ihm die Umschläge, wenn er sie abnimmt sieht er jetzt alles in geraden Li=


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto