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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, October 27, 1870

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[page 2, left-hand side of sheet 2]

gesetzt daß sie mir etwas mitnehmen würde. Daß Ihr alle erkältet gewesen, Dein lieber Mann schon länger unwohl war u. Du lie= be Maria, auch Deine rheumathischen Beschwer= den bekommen thut mir sehr leid u. kümmert mich auch, Bayard soll nur ja seine Hals= leiden nicht leicht nehmen u. alles thuen sie zu beseitigen. Es war aber auch recht fatal daß Stoddards Euch allen den Schnupfen ins Haus brachten u. sie selbst werden dadurch auch weniger Genuß von ihren [sic] Besuch bei Euch gehabt haben. Hans Braun hat sehr befriedigt von seinen [sic] Aufenthalt bei Euch geschrieben. Ich freue mich daß es Emma L. mit ihrer Kleinen gut geht, wird sie denn noch vor dem Winter nach Hause reisen oder bleibt sie diesen in Kennet? In ei= Ben [sic] meiner Briefe rieth ich Dir nichts für die Verwundeten zu senden da es zu große Kosten verursacht, Du hattest ihn noch nicht erhalten wie Du dazu das Eingemachte schicktest, da es wegen noch eingestellter Schifffahrt nicht abgehen konnte, so hoffe ich dieser Brief ist noch angekommen u. hat Dich vom Absenden abgehalten. An Ver= pflegung haben unsere armen Verwun=

[page 3, right-hand side of sheet 2]

deten keinen Mangel u. fehlen die freiwilligen Zusendungen in Deutschland dazu nicht, deß= halb kannst Du Dich, liebe Maria, ganz beru= higen wenn Du nicht zu ihrer Labung bei= tragen kannst, um so mehr da die Umstände sich so ungünstig zur Ausführung Deines guten Vorsatzes zeigen. Der größte Mangel für unsere braven Truppen war der daß es bei Eintritt des Herbstes an wollner Kleidung, diesem ist aber nun auch abgeholfen worden. Dadurch daß Pakete von 5 [?] für 5 Groschen mit der Briefpost geschickt wer- den können, erhalten viele Soldaten vom Hau= se aus öfters Sendungen die ihnen Erqui= ckung u. warme Kleidung bringen. Es wird das Möglichste gethaen um die Noth der Truppen zu erleichtern, am Montag war die Nachricht gekommen daß in Nanzig es an Strohsäcken zur Fortschaffung der Ver= wundeten fehlte, eine gedruckte Auffor= derung wurde am Morgen herumgeschickt Strohsäcke bis Dienstag Morgen 9 Uhr nach dem Bahnhof zu schicken die mit einem Trans= port welchen H. v. Münchhausen an unser Regiment bringen wird, abzugehen u. in dieser kurzen Zeit wurden zu hunder=


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