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Transcribe Page - Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, February 13, 1921

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Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, February 13, 1921, p. 2 - image of

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dafür unsern herzlichsten Dank. Ich kann Euch nicht sagen, wie eine solche Aufmerksam= keit wohl tut und erfreut. Habt tausend Dank dafür! Die so sauber verpackten Pakete kamen sehr schön hier an. Zuerst trafen die Cigarren ein, am nächsten Tage die Kleider und am dritten Tage die Cigaretten. Letzteres Paket war vollständig geöffnet und zollamtlich auf den Inhalt untersucht; selbst eine der Cigarettenschachteln war geöffnet. Es fehlte aber nicht das Geringste, nicht einmal eine einzige Cigarette. Für jedes der drei Pakete habe ich 1,50 M be= zahlt, als Schreibgebühren beim Zollamt. Die liebe Tante bemerkt in Deinem Briefe scherzhaft einer meiner Kollegen habe auf einer Karte bemerkt, der Tabak sei all. Ich kann mich dessen nicht erinnern. Jedenfalls war es [?]Kertz[/?] oder Andermann. Ich stellte beider zur Rede. Sie sagten nicht ja und nicht nein, meinten aber, sie hätten ein gutes Werk getan und der Erfolg sei kein schlechter. Da haben sie ja auch nicht unrecht. Jedenfalls haben sie die Gaunerei auf unserm letztjährigen Schülerausflug ausgeheckt; denn ich habe dort eine Reihe von Ansichts= karten geschrieben und sie beiden zur Postbesorgung überlassen, derweil ich die Kinder zum Aufbruch sammelte, da ich als „Pfälzerwaldfux“ die Führung der Schulen hatte. Beide Herren Waren starke Verehrer des wirklich kostbaren Krautes und stellten jedesmal, wenn sie zu mir auf Besuch kamen demonstrativ die leeren Pfeifen auf den Tisch und bettelten so lange, bis ich die Büchse herbeiholte und ihnen eine Pfeife genehmigte. Der vorzügliche „Amerikanische“ wurde dann mit dem „Pfälzischen“, den es ja in unserer Tabakgegend reichlich gibt, gemischt und so gab es einen feinen Dampf. Mit den Cigaretten läßt sich das nicht anstellen und ich will so wie so den Wunsch der lieben Tante beherzigen und mehr an mich denken. Doch wißt Ihr, Ihr Lieben, das beruht auf Gegenseitigkeit. Andermann hat als weinbau= treibender Schulmeister immer einen guten Tropfen im Keller – und da komme ich auch nicht zu kurz. Glücklich der, welcher im heutigen Deutschland bei der Wertlosigkeit des Geldes Tauschgegenstände hat. Die Cigaretten und besonders auf die Cigarren schmecken vorzüglich; doch ich muß mir mit dem Rauchen etwas Zurückhaltung auferlegen, weil es sonst nicht gut tun könnte. Die schönen Hemde sind ebenfalls recht willkommen wie auch


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