Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, August 21, 1920, p. 4 - image of
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Fleisch durch das lange Eingeschlossensein etwas verdorben und ganz grau. Mit Bürste, Messer und Wasser machten wir uns ans Reinigen. Wir zogen unsern Nachbar, einen Metzger, zu Rate. Mit Hilfe Eurer Gewürze, die es bei uns gar nicht mehr gibt, machten wir eine vorzügliche Lacke, in welcher nun das Fleisch eingelegt ist. Dann wird es nochmals frisch geräuchert. In den Kisten fehlte nichts bis auf einen Schinken, denn es waren nicht 4 wie auf der Liste, sondern nur 3. Allerdings waren die Schinken obenan verpackt; aber die Kiste hatte nicht den Anschein, als sei er herausgenommen worden. Vielleicht hat das Geschäft nur 3 verpackt. – Daß die Dinge alle vorzüglich sind, soweit wir dieselben versucht haben, brauche ich nicht zu sagen und dadurch, daß wie wieder Fleisch auf unserer Tafel haben, sieht dieselbe geradezu fürst= lich aus. Solch feine Dinge standen auf den Speisekarten von den Ozeandampfern und auf denen, welche ich mir in Italien und Schweiz gesammelt habe. In den letzten Tagen kamen sie mir im Erdkundeunterricht wieder in Händen. Was hast Du, mein
