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Transcribe Page - Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, June 19, 1920

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Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, June 19, 1920, p. 3 - image of

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losen Preise, die bei uns verlangt werden, konnten wir oft nicht bezahlen mit unserm geringen Gehalt. Von Sparen konnte keine Rede sein. Das bißchen Einkommen, das wir am 1. des Monats bekamen, war in der zweiten Hälfte schon fort. Nun stellt Euch vor, daß ich in den besten Mannes= jahren stehe, wo ein Mann die Grundlage für seine Familie, für die Zukunft legt und kein Pfennig kann auf die Kasse gebracht werden. Sein eigenes Vermögen hat man verstudiert und man wehrt sich zehn= und hundertmal, das Vermögen der Frau ja nicht anzugreifen. Dann wird mit Fleisch und Fett - mit allem - hinausgespart, kleine Portionen geschnitten, damit es ja reicht - all diese Dinge werfen schließlich den Stärksten nieder, die seelischen mehr als die physischen. So kam vor einigen Wochen bei mir der Zusammenbruch - ich hatte schlimmste Befürchtungen. Dann kam ich selbst zu einem Schluß, der sich zunächst in der Annahme einer Wuchtigkeit allem gegenüber bekundete und die wenigen Vorräte an Fett und Fleisch herbei holte. Dazu machte ich kalte Abwaschungen, Hals= und Rumpfpackungen, Schwitzkuren und so habe ich es mit Hilfe meiner lieben Lisbeth wieder gemeistert und jetzt geht es wieder, wenn es auch hie und da leichte Rückfälle gibt. Die schöne Jahreszeit mit ihrem Blumenduft, Waldeshauch u. Vogelsang hilft mit und mit Hilfe Eurer Riesenkiste werden wir beide, Lisbeth u. ich (Helenchen könnte an uns abtreten) [insertion:]uns[/insertion] so herausfetten, daß wir bis Winter im Fette schwimmen


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