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schaffende Tat und durch seine liebende Stellung seinen Nächsten gegenüber. Du lieber Onkel, bist hier genau so geartet, wie Deine verstorbene Schwester, meine liebe Mutter - kein Armer, der in Not war, ging unbeschenkt von ihrer Schwelle. Daß bei Dir die schaffende Tat, Dich zu Großem geführt, zeigen die beigelegenen Zeitungsaus= schnitte - wenn ich es nicht zuvor schon wußte, daß ein edles, gleichgesinntes Weib Dir zur Seite steht, erkennen und fühlen wir aus allem und wir haben ein sehnendes Verlangen, Dich, liebe Tante, bald begrüßen und dankbar in unsere Arme schließen zu dürfen. Bei einer edlen Tat liegt immer der Lohn schon in ihr selbst und zwar durch die Herzensfreude, den Herzensfrieden, den der Geber selbst hat in dem Bewußtsein der guten Tat. Es ist ähnlich dem Sänger, der vom Lohn, vom Dank sagt: das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn der reichlich lohnet. Das frohe Herz und das Bewußtsein uns geholfen zu haben möge sich mit unseren Dankesworten verweben, Euch, Ihr Lieben, zur Freude und Genugtuung! Hoffentlich geht auch unser Wunsch in Er= füllung, daß Ihr bald kommt und mitesset. Ich male mir jetzt schon im Geiste aus, wie von all den vielen Sachen meine Lisbeth unsere Vorratskammer dekorieren wird. Im Winter ging es uns manchmal recht mager; denn die herz=
